Kurz informiert 12.10.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:

  1. EU & KI https://heise.de/-11482906
  2. Websperre https://heise.de/-11483348
  3. Yandex https://heise.de/-11483627
  4. Japan & Cyberangriffe https://heise.de/-11483276
  5. PC-Markt https://heise.de/-11482918

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heiser Online mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Montag, den zwölften Oktober, für die Frühausgabe.

00:00:13: Nach Cyberangriffen durch außer Kontrolle geratene KI-Systeme fordert die Europäische Kommission Auskünfte von OpenAI und Anthropic.

00:00:22: Auch mehrere chinesische Firmen müssen Informationen liefern.

00:00:26: Die Unternehmen hatten eingeräumt, dass ihre Software in Testläufen ungeplant andere Unternehmen angegriffen hatte.

00:00:39: Besonders besorgniserregend sei, dass leistungsfähige KI-Modelle zur Entwicklung biologischer Waffendienen oder in die Hände von Terroristen gelangen könnten.

00:00:48: Bei Verstößen gegen das EUKI Gesetz drohen Strafen von bis zu fünfzehn Millionen Euro – oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

00:00:58: Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat Web-Sperren für die Erotikseiten Pornhub und U-Porn gekippt.

00:01:05: Die Landesanstalt für Medien wollte die Seiten wegen fehlender Altersverifikation in Deutschland sperren lassen – das Gericht entschied jedoch, dass die Sperranordnungen gegen EU recht verstoßen.

00:01:17: Seit in Kraft treten des Digital Services Act sei der Jugendmedienschutz europaweit harmonisiert.

00:01:23: Nationale Alleingänge seien nicht mehr zulässig.

00:01:26: Die EU-Kommission hat bereits ein eigenes Prüfverfahren gegen Pornhub eingeleitet.

00:01:32: Der russische Internetkonzern Yandex kämpft mit massiven Ausfällen nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Rechenzentren in Russland.

00:01:41: Zeitweise funktionierten nur noch rund dreißig Prozent der Yandeks Cloudverbindungen, auch zwei Supercomputer von YandEx sind nach einem weiteren Angriff außer Betrieb.

00:01:51: Millionen Menschen in Russland nutzen Jandex-Dienste für Navigation, Streaming oder Essensbestellungen.

00:01:58: Das Unternehmen erklärte es stehe vor schwierigen Herausforderungen.

00:02:02: Ende September hatte Russland seinerseits Rechenzentren in der Ukraine angegriffen.

00:02:08: Japan ruft den Cyber-Sicherheitsnotstand aus.

00:02:11: Innerhalb von rund zwei Wochen trafen Cyberangriffe mindestens zwanzig Unternehmen, dabei flossen massenhaft personenbezogene Daten ab.

00:02:19: Den größten Fall meldete die Restaurantkette Yakiniku King mit zehn Komma acht Millionen gestohlenen Kundendaten setzen.

00:02:27: Bei der japanischen Agentur für Atomenergie gelangten sogar Ausweistokumente und medizinische Unterlagen nach außen.

00:02:35: Digitalminister Masaki Taira berief eine Krisensitzung ein.

00:02:39: Als erste Maßnahme sollen japanische Banken keine Führerscheine mehr als Identitätsnachweis akzeptieren, wer hinter der Angriffswelle steckt ist bislang unklar.

00:02:49: Der PC-Markt erlebt einen deutlichen Einbruch.

00:02:52: Zwei Marktforscher melden Rückgänge von über zwanzig Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

00:02:58: Hauptgrund sind enorme Preissteigerungen bei Arbeitsspeicher und SSDs.

00:03:03: Die Materialkosten stiegen um mindestens vierzig Prozent.

00:03:07: Die drei Weltmarktführer Lenovo, HP und Dell trifft es am härtesten!

00:03:12: Asus verzeichnet nur ein kleines Minus.

00:03:14: Apple verliert zwar Verkäufe, gewinnt allerdings insgesamt Marktanteile.

00:03:19: Auch für das Weihnachtsgeschäft erwarten die Analysten keine Erholung sondern ein weiteres Minus von vierundzwanzig Prozent.

00:03:26: Kurzfristig könnten Händler mit Rabatten auf volle Lager reagieren – Das Preisniveau des Vorjahres erwarten aber nicht.

00:03:35: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.

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