Kurz informiert 04.09.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Rechenzentren-Steuer https://heise.de/-11440618
  2. Nvidia & Hugging Face https://heise.de/-11440209
  3. BSI-Reform https://heise.de/-11440646
  4. OpenAI-Klagen https://heise.de/-11412974
  5. Chinas & Lithografie https://heise.de/-11440352

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heiser Online mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Freitag, den vierten September, für die Frühausgabe.

00:00:13: Die Bundesregierung plant eine wichtige Änderung im Gewerbesteuerrecht.

00:00:17: Kommunen mit Rechenzentren sollen künftig deutlich mehr Steuereinnahmen erhalten.

00:00:23: Bisher richtete sich die Steuerverteilungen nach den Arbeitslöhnen vor Ort.

00:00:27: Rechenzentren beschäftigen jedoch nur wenig Personal, deshalb gingen Standortgemeinden bislang oft leer aus.

00:00:34: Künftig soll stattdessen der Stromverbrauch zählen.

00:00:37: Die Regierung verfolgt damit ein klares Ziel – sie will Bürgerprotesten gegen den Ausbau von Rechencentren vorbeugen.

00:00:44: Gleichzeitig erhalten Kommunen einen finanziellen Anreiz neue Ansiedlungen aktiv zu fördern.

00:00:51: Chip-Hersteller Nvidia übernimmt die KI-Plattform Huggingface.

00:00:56: Der Kaufpreis liegt bei US-USD.

00:01:00: Hagingface ermöglicht Entwicklern, KI-Modelle und Datensätze zu veröffentlichen und zu finden.

00:01:06: Nvidia-Chef Jensen Huang verspricht dass die Plattform weiterhin offen für das gesamte KI Ökosystem bleibt.

00:01:13: Entwickler sollen frei wählen können welche Modelle und Rechenplattform sie nutzen.

00:01:18: Als Risiko nennt Nvidia allerdings mögliche staatliche Regulierung da viele beliebte offene Modelle aus China stammen.

00:01:26: Die Bundesregierung verzichtet überraschend auf eine wichtige Reform der Cybersicherheit.

00:01:31: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, sollte per Grundgesetzänderung zur echten Zentralstelle werden.

00:01:39: Diesen Plan gibt der Bund nun auf – obwohl CDU, CSU und SPD den Ausbau im Koalitionsvertrag vereinbart hatten.

00:01:47: Bisher darf das BSI-Ländern nur nach expliziter Anforderungen Amtshilfe leisten.

00:01:53: Die Grünen kritisieren die Entscheidung scharf und nennen sie verheerend für die IT-Sicherheit Deutschlands.

00:01:59: Auch Fachleute warnen vor einem gefährlichen, föderalen Flickenteppich bei der Cyberabwehr.

00:02:05: Nach dem Schulmassacker im kanadischen Tumblr Rich häufen sich Klagen gegen OpenAI.

00:02:11: Inzwischen laufen mehrere Dutzend Verfahren gegen den ChatGPT Betreiber – die Kläger werfen dem Unternehmen vor, die Behörden nicht gewarnt zu haben!

00:02:20: Internesicherheitsscans von OpenAI schlugen demnach schon Monate vor der Tat Alarm.

00:02:25: Bei dem Angriff im Februar tötete eine junge Täterin zunächst zwei Familienmitglieder und erschoss anschließend weitere Menschen in einer Schule.

00:02:35: China liegt bei der Chip-Lithographie weit hinter dem niederländischen Marktführer ASML zurück, das bestätigt der Chef des wichtigsten deutschen ASML-Zulieferers Frank Romund von Karl Zeiss SMT Analysten schätzen den Rückstand auf rund anderthalb Jahrzehnte.

00:02:52: Zuletzt sorgten Medienberichte über einen angeblichen chinesischen Durchbruch für Aufsehen.

00:02:57: Tatsächlich sei es dabei nur um wenige Geräte gegangen, die ASML zusätzlich weiterhin deutlich hinterher hinken.

00:03:05: Romund zeigt sich gelassen – der europäische Vorsprung bleibe bestehen!

00:03:09: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.

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