Kurz informiert 12.08.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:
- Kupfer-Gutachten https://heise.de/-11410803
- Manus & Meta https://heise.de/-11410785
- KI-Brillen https://heise.de/-11410967
- Gedenkstätten-Angriff https://heise.de/-11410695
- Sonnenfinsternis https://heise.de/-11410817
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei Heiser Online mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Mittwoch, den Zwölften August, für die Nachmittagsausgabe im Jahr und am Ende des Jahres.
00:00:14: Die Europäische Union plant alte Kupfertelefonnetze künftig europaweit abzuschalten.
00:00:20: Der geplante Digital Networks Act soll diesen Übergang gesetzlich regeln.
00:00:25: Ein erstes Rechtsgutachten hatte daran erhebliche Zweifel geäußert.
00:00:29: Nun widerspricht der Regensburger Rechtsprofessor Jürgen Kühling deutlich, laut seinem Gutachten darf die Europäische Union solche Vorgaben rechtlich durchsetzen.
00:00:39: Betreiber könnten ihre Leitungen weiterhin für Glasfasernutzen argumentiert eher.
00:00:43: Das europäische Parlament und die Mitgliedstaaten verhandeln derzeit noch über das Gesetz.
00:00:50: Das chinesische KI-Startup Manus trennt sich Ende August endgültig von Meta.
00:00:55: Ursprünglich wollte Meta Manus im Dezember twenty-fünfundzwanzig übernehmen, die chinesischen Regierung blockierte den Deal jedoch.
00:01:04: Peking befürchtete offenbar den Abfluss wertvollen Wissens ins Ausland.
00:01:08: Beide Unternehmen trennten ihre Systeme bereits im Mai.
00:01:12: Ende August löscht Manus nun die Daten bestimmter Nutzer, Betroffene sollten ihre Daten rechtzeitig sichern.
00:01:18: Manus betonte dass es weder eine Datenschutzverletzung noch einen Sicherheitsvorfall gegeben habe.
00:01:25: Die Organisation Hate-Aid erstattet Strafanzeige gegen mehrere Unternehmen.
00:01:30: Betroffen sind Meta, Rayban, Oakley und deutsche Optikaketten wie Apollo & Vielmann.
00:01:36: Der Vorwurf Verkaufte Kamerabrillen verstoßen gegen deutsches Datenschutzrecht.
00:01:41: Das Gesetz verbietet Geräte, die als Alltagsgegenstand getarnt heimlich filmen.
00:01:46: Im Fokus steht die Ray-Ban Metawayfarer der zweiten Generation.
00:01:51: Eine kleine Kontrollleuchte soll laufende Aufnahmen anzeigen lässt sich allerdings schnell übersehen oder sogar vollständig deaktivieren.
00:01:58: Hate Aid fordert ein Verkaufsverbot und klare Kennzeichnungspflichten.
00:02:04: Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ist Opfer eines Cyberangriffs geworden.
00:02:09: Kriminelle legten das gesamte IT-System der Stiftungen lahm, vermutlich erbeuteten die Angreifer dabei sensible Daten von Besuchern und Partnern.
00:02:18: Die Stifthung warnt deshalb vor betrügerischen Fishing Mails.
00:02:22: Es handelt sich um einen Ransomware Angriff mit anschließender Lösegeldforderung.
00:02:27: Betroffen sind sieben Gedenktätten darunter Sachsenhausen und Ravensbrück.
00:02:32: Der Besuch der Einrichtungen ist weiterhin möglich.
00:02:35: Externe Experten helfen nun bei der Wiederherstellung der Systeme.
00:02:40: Der österreichische Mobilfunkverband FMK warnt vor Smartphone-Fotos der Sonnenfinsternis.
00:02:46: Wer die verdunkelte Sonne zu lange fokussiert, riskiert eine Zerstörung des Bildsensors.
00:02:52: Gebündelte Lichtstrahlen können die empfindliche Technik im Inneren dauerhaft beschädigen.
00:02:57: Nötig ist deshalb ein spezieller Solarfilter vor der Kameralinse.
00:03:01: Normale Sonnenbrillen bieten ebenfalls keinen ausreichenden Schutz, die partielle Sonnenfinsternis beginnt am Abend gegen neunzehn Uhr.
00:03:10: zweiundzwanzig Mit und ohne Kamera gilt – Die Augen müssen jederzeit geschützt werden etwa durch eine zertifizierte Schutzbrille.
00:03:19: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.
Neuer Kommentar