Kurz informiert 29.07.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:

  1. CRA & Open Source https://heise.de/-11381011
  2. MAI-Cyber-1-Flash https://heise.de/-11379956
  3. X Money https://heise.de/-11380086
  4. Menschenhandel & Betrug https://heise.de/-11380514
  5. Lithografie & China https://heise.de/-11380947

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei HeiseOnline mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Mittwoch, den neunzwanzigsten Juli-Zweitausendsechs und zwanzig mit der Frühausgabe.

00:00:13: Die EU-Kommission hat einen neuen Leitfaden zum Cyber Resilience Act – kurz CRA vorgelegt.

00:00:20: Er soll Herstellern und Entwicklern mehr Rechtssicherheit geben.

00:00:24: Die Verordnung gilt bereits seit Ende Jahrzehnte und schreibt einheitliche Mindeststandards für die Cyber-Sicherheit digitaler Produkte vor.

00:00:33: Der Leitfaden erklärt, welche Produkte betroffen sind – und wie Unternehmen wichtige Updates einordnen sollen.

00:00:40: Besonders relevant sind die neuen Regeln für Open Source Software.

00:00:44: Freiverfügbare Programme fallen grundsätzlich nicht unter die Verordnung, solange niemand sie kommerziell vermarktet.

00:00:51: Wer eine kostenpflichtige Version verkauft, gilt dagegen als Hersteller.

00:00:56: Erste Meldepflichten der Verordnung greifen bereits in diesem Jahr.

00:01:00: Microsoft hat ein neues KI-Modell für Cybersicherheit vorgestellt.

00:01:04: Das Modell mit dem Namen MyCyberOneFlash soll Sicherheitslücken im komplexem Programmcode aufspüren.

00:01:11: Das Unternehmen setzt es in einem System mit über einhundert spezialisierten Agenten ein.

00:01:16: Diese decken den gesamten Ablauf ab vom Prüfen des Codes bis zur Fehlerbehebung.

00:01:21: Das neue Modell übernimmt dabei den Großteil aller Aufgaben, die schwierigsten Fälle gehen an einen Modell von OpenAI.

00:01:30: Elon Musk's Plattform X hat einen eigenen Bezahldienst gestartet.

00:01:34: X-Mani startet zunächst in den Vereinigten Staaten und richtet sich nur an ausgewählte Abonnenten.

00:01:41: Nutzer können Geld senden, empfangen und eine Visa-Debitkarte mit Cashback nutzen – ob und wann der Dienst nach Europa kommt ist bislang nicht bekannt!

00:01:51: Die Vereinten Nationen warnen vor einer wachsenden Form von Menschenhandel.

00:01:55: Kriminelle Banden locken Menschen mit falschen Jobversprechen ins Ausland und zwingen sie dort zu Onlinebetrug.

00:02:03: Weltweit arbeiten hunderttausende Menschen unter Zwang in solchen Betrugszentren.

00:02:08: Neu ist, dass die Banden gezielt gut ausgebildete Akademiker ansprechen – viele davon aus Afrika!

00:02:15: Der wirtschaftliche Schaden durch diese Maschen beläuft sich weltweit auf über Hundert Milliarden Dollar.

00:02:21: Die Vereinten Nationen konnten bereits tausende Betroffene befreien.

00:02:26: China arbeitet berichten zufolge an eigenen Litographiesystems für die Chip-Produktion.

00:02:32: Als möglicher Hersteller gilt das staatliche Unternehmen Aishengna aus Shanghai.

00:02:37: Für modernste Chip-Strukturen reicht die chinesische Technik jedoch bislang nicht aus, die dafür nötigen Maschinen stellt weiterhin ausschließlich das niederländische Unternehmen ASML her und darf sie aus Exportgründen nicht nach China verkaufen.

00:02:52: Trotzdem reagierte die Aktie des Marktführers ASML mit deutlichen Verlusten auf die Berichte.

00:02:57: Chinesische Firmen wie Huawei behelfen sich in des mit älteren, weniger effizienten Systeme.

00:03:04: Von einer technologischen Unabhängigkeit bleibt China damit weiterhin weit entfernt.

00:03:09: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.