Kurz informiert 02.07.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Infineon in Dresden https://heise.de/-11342948
- OpenAI-Staatsbeteiligung https://heise.de/-11351321
- Google-Strafe https://heise.de/-11351395
- Kim Dotcom https://heise.de/-11351181
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
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00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Donnerstag, den zweiten Juli, im Nachmittagsausgabe, hat in Dresden eine neue Chip-Fabrik eröffnet.
00:00:18: Die sogenannte Smart Power Fab kostete rund fünf Milliarden Euro und ist bereits das vierte Fertigungsmodul am Standort Dresd'n.
00:00:26: Der erste Spatenstich fand im Mai.
00:00:31: Infineon produziert dort vor allem effiziente Leistungshalbleiter für Elektroautos, Wechselrichter, E-Bikes und Rechenzentren.
00:00:39: Die Europäische Union hat den Bau mit rund einer Milliarde Euro gefördert.
00:00:44: Infineone will in Dresden etwa ein tausend neue Arbeitsplätze schaffen!
00:00:49: Das KI Unternehmen OpenAI verhandelt angeblich mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump über eine staatliche Beteiligung – das berichtet die Financial Times.
00:01:00: Demnach schlug Firmenchef Sam Altman eine Beteiligung von fünf Prozent vor.
00:01:05: Altman meint, so könnten mehr Menschen am Potenzial künstlicher Intelligenz teilhaben.
00:01:10: Als Vorbild dient ein Staatsfonds des Bundesstaats Alaska.
00:01:13: Auch andere Unternehmen wie Anthropic, Google und Meta könnten Anteile einbringen.
00:01:19: Ob diese zustimmen würden bleibt allerdings offen – die Gespräche stehen noch am Anfang und könnten einen Beschluss des Kongresses erfordern!
00:01:27: Ein ähnliches Modell nutzte die US-Regierung zuletzt beim Chiphersteller Intel.
00:01:33: Der Europäische Gerichtshof hat eine Rekordstrafe gegen Google bestätigt, das Unternehmen muss über vier Milliarden Euro Kartellstrafe zahlen.
00:01:41: Schon im Jahr zwei Tausend Achtzehn hatte die EU Kommission festgestellt dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe.
00:01:49: Konkret verpflichtete Google Smartphone Hersteller dazu seine Suchmaschine sowie den Chrome Browser vorzuinstallieren.
00:01:56: Außerdem durften diese keine Smartphones mit alternativen Android-Versionen verkaufen.
00:02:02: Das Urteil ist nun rechtskräftig – laut Bloomberg könnte die Entscheidung eine Welle weiterer Klagen auslösen, außerdem muss Google der Klarnatochter PriceRunner Schadensersatz
00:02:12: zahlen.".
00:02:13: Der deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom scheitert erneut vor Gericht.
00:02:17: Das Berufungsgericht in Wellington Neuseeland wies seinen Einspruch gegen eine Auslieferung an die Vereinigten Staaten zurück.
00:02:24: Dotcom gründete einst die Plattform Mega Upload über den Nutzer urheberrechtlich geschützte Inhalte austauschten.
00:02:32: Die Plattform wurde im Jahr zwölf nach Ermittlungen der amerikanischen Bundespolizei FBI abgeschaltet.
00:02:39: Die Vereinigten Staaten wollen ihn seitdem wegen Urheberrechtsverletzung und Geldwäsche vor Gericht stellen, Der Rechtsstreit dauert bereits mehr als zehn Jahre.
00:02:48: Dotcom kann nun noch das oberste Gericht in Neuseeland anrufen.
00:02:53: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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