Kurz informiert 22.05.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. KI-Cloud-Auftrag https://heise.de/-11303121
  2. DB & Linux https://heise.de/-11302305
  3. X-Strafe https://heise.de/-11301696
  4. OpenDesk https://heise.de/-11303065
  5. Chatbots & Finanzen https://heise.de/-11302295

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurse informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Freitag, den twenty-zwei-undzwanzigsten Mai, zweitausendzechsundzwantzig mit der Frühausgabe.

00:00:13: das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung vergibt einen Großauftrag für eine souveräne KI-Cloud.

00:00:20: Das Auftragsvolumen beträgt knapp zweihundertfünfzig Millionen Euro.

00:00:25: Den Hauptzuschlag erhält ein Konsortium aus T-Systems und SAP.

00:00:29: Als Backup-Lösung ist ein zweites Konsortiums aus SVA, Schwarzdigits und Coatsphäre beteiligt.

00:00:36: Die Plattform soll Bund-, Ländern- und Kommunen eine gemeinsame KI-Infrastruktur bieten.

00:00:42: Offene Standards und Open Source Komponenten sollen eine Abhängigkeit von einzelnen Anbietern verhindern.

00:00:48: Eine der ersten Anwendungen soll die bundeseigene KI Lösung KiPID sein.

00:00:53: Sie unterstützt Behörden bei Dokumentenverarbeitung, Übersetzungen und Genehmigungsverfahren.

00:01:00: Die Deutsche Bahn sperrt offenbar Linux-Nutzer von der Verbindungssuche auf bahn.de aus.

00:01:05: Wer mit Linux sucht bekommt nach wenigen Klicks eine Fehlermeldung Der Browser verhalte sich wie ein Bot!

00:01:12: Die Bahn erklärt es gebe keine generelle Sperre einzelner Betriebssysteme.

00:01:16: Schuld seien heuristische Schutzmechanismen gegen automatisierte Angriffe.

00:01:21: Fehlalarme seien dabei leider möglich.

00:01:23: Tests zeigen, dass das Problem weiterhin besteht.

00:01:27: Mit einem gefälschten Windows-Browser Kennzeichen unter Linux erscheint sofort eine Botwarnung mit einem echten Windows-Kennzeichen hingegen nicht!

00:01:36: Elon Musk's Kurznachrichtendienst X muss in Australien eine Strafe zahlen.

00:01:41: Grund ist die mangelhafte Kooperation beim Kinderschutz.

00:01:45: Die australische Aufsichtsbehörde hatte X bereits two-tausenddreiundzwanzig befragt, wie der Konzern Kindesmissbrauch auf der Plattform bekämpfe.

00:01:54: X beantwortete den Fragebogen unvollständig und teilweise falsch.

00:01:58: Statt Strafe zu zahlen, zog X vor Gericht.

00:02:01: Das Australische Bundesgericht erhöhte die Strafe nun auf sechshundertfünfzig tausend australischer Dollar rund dreihundertneunund neunzigtausends Euro.

00:02:10: Zusätzlich zahlt X-Hunderttausend australische Dollar als pauschale Entschädigung für drei Gerichtsverfahren.

00:02:17: Eine Studie der Stadt Zürich zeigt, dass OpenDesk noch keine vollwertige Alternative zu Microsoft-Dreihundertfünfundsechzig darstellt.

00:02:26: Das Kompetenzzentrum für Digitalisierung und die Berner Fachhochschule untersuchten die Open Source Alternative.

00:02:33: OpenDesK erfülle zwar in vielen Bereichen die funktionalen Anforderungen des Büroalltags Für einen vollständigen Umstieg fehlten aber zentrale Elemente eines modernen Computerarbeitsplatzes, etwa externe Telefonie-, aufwandlose Videokonferenzen mit externen und native Apps.

00:02:52: Problematisch sei auch das die alternative Browser basiert arbeitet wodurch Benachrichtigungen-und Datenaustausch begrenzt sein.

00:03:00: Zudem sei OpenDesk im Vergleich zu Microsoft Paketen um mehr als die Hälfte teurer.

00:03:06: Positiv bewertet wurden Chatfunktionen, Dateimanager und Kalender.

00:03:12: Jeder vierte in Deutschland hat Chatbots schon nach Finanzrat gefragt – das zeigt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes BITCOM unter one-thausendvier Personen.

00:03:22: Sechsundfünfzig Prozent sehen den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Finanzthemen als Chance, vierzig Prozent als Risiko.

00:03:30: Siebenundzwanzig Prozent wünschen sich sogar, dass eine KI künftig den Großteil ihrer Finanzentscheidungen übernimmt.

00:03:37: Gleichzeitig befürchten zweiundsechzig Prozent ein höheres Betrugsrisiko durch KI.

00:03:43: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

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