Kurz informiert 21.05.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Samsung-Streik https://heise.de/-11301538
- Stuttgart-Erpressung https://heise.de/-11301736
- Finanzbetrug https://heise.de/-11302016
- Windows & Adobe-Lücken https://heise.de/-11301580
- MMS https://heise.de/-11301494
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
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00:00:02: Kurse informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Donnerstag, den einundzwanzigsten Mai, zwei-tausendzechs und zwanzig, mit der Nachmittagsausgabe Südkoreas.
00:00:14: Gewerkschaften haben einen achtzehntägigen Streik bei Samsung in letzter Minute abgesagt.
00:00:20: Die südkoreanische Regierung hatte beide Parteien nochmals an den Verhandlungstisch gebracht.
00:00:25: Verhandlungsführer der Gewerkschaft und das Samsung-Management einigten sich auf eine vorläufige Lohnvereinbarung.
00:00:32: Im Kern dreht sich der Streit um die Beteiligung der Mitarbeiter an den Rekordgewinnen des Konzerns, die Gewerkschaften forderten, fünfzehn Prozent der Gewinne für Boni zu verwenden.
00:00:43: Mehr als siebenundvierzichtausend Gewerkeitsmitglieder hatten angekündigt, sich an dem Streik zu beteiligen.
00:00:49: Ohne Einigung hätten Samsung täglich Verluste von bis zu fünfhundertsiebzig Millionen Euro gedroht.
00:00:56: Die Mitglieder stimmen nun vom Dreiundzwanzigsten bis Achtundzwantzigsten Mai über den Vorschlag ab, lehnen sie ab könnte es doch noch zum Streik kommen.
00:01:05: Die Cybergang Rysida behauptet in die IT-Systeme der Stadt Stuttgart eingedrungen zu sein und sensible Daten gestohlen zu haben.
00:01:13: Die Bande fordert fünf Bitcoin-Lösegeld, was beim aktuellen Kurs rund dreihundertdreiunddreißigtausend Euro entspricht.
00:01:20: Im Darknet läuft ein siebentägiger Countdown nachdem die Daten zum Verkauf stehen sollen.
00:01:26: Die Stadt Stuttgart sieht aktuell keine Belege für einen Cybervorfall.
00:01:30: Die Webseite der Stadt ist weiterhin erreichbar, Daten wurden offenbar nicht verschlüsselt.
00:01:35: Rysida ist seit Jahren aktiv und Griff in der Vergangenheit unter anderem die britische Nationalbibliothek sowie die deutsche Welthungerhilfe an.
00:01:45: Verbraucherorganisationen werfen Google, Meta- und TikTok vor zu wenig gegen betrügerische Finanzwerbung zu unternehmen.
00:01:53: Der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Europäische Verbraucherverband BEUC und über zwanzig weitere Organisationen reichten Beschwerden bei der EU-Kommission sowie nationalen Behörden ein.
00:02:05: Kritisiert werden Anzeigen für angeblich risikofreie Geldanlagen, unrealistisch hohe Renditen und dubiose Finanzcoachings.
00:02:14: Zwischen Dezember twenty-fünfundzwanzig und März sechsundzwantzig meldeten die Organisationen fast neunhundert verdächtige Werbeanzeigen.
00:02:22: Davon löschten die Plattformen lediglich jede vierte, mehr als die Hälfte der Hinweise ignorierten sie oder lehnten sie ab.
00:02:30: Die Organisationen fordern, die Platformen stärker an den Europäischen Digital Services Act zu binden und bei Verstößen Geldbußen zu verhängen.
00:02:39: Die amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA warnt vor aktiven Angriffen auf mehrere Sicherheitslücken in Microsoft und Adobe Software.
00:02:48: Insgesamt listet die Behörde sieben attackierte Schwachstellen auf.
00:02:52: Die älteste davon stammt aus dem Jahr, und betrifft den Windows Server Service.
00:02:57: Microsoft hat Updates für seinen Virenscanner Defender- und Verschlüsselungsservice BitLocker veröffentlicht.
00:03:04: Weitere Lücken betreffen den Internet Explorer sowie Acrobat & Reader von Adobe.
00:03:10: Der MMS Dienst in Deutschland steht vor dem Aus Anbieter.
00:03:13: Vodafone hatte den Dienst bereits im Jahr- und Jahrzehntei eingestellt.
00:03:18: Nun ziehen die Deutsche Telekom O-II und I&I nach.
00:03:22: Ende Juni läuft der Multimedia Messagingdienst bei allen Dreien ab.
00:03:26: MMS ist rund twenty-fünf Jahre alt, wurde wegen hoher Preise und kleiner Dateianhänge kaum genutzt.
00:03:33: Als Nachfolger empfehlen die Netzbetreiber die Rich Communication Services.
00:03:38: Der Trend geht jedoch eher zu unabhängigen Diensten wie Signal, Threema oder WhatsApp.
00:03:43: Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache!
00:03:46: Unser erfolgreiches YouTube-Format CT-Dreitausendrei mit Jan Kenow Jansen erhält seinen eigenen Podcast CT-Fiertausendvier.
00:03:56: Jan Keno und Christian Lutzweiken plaudern jeden Donnerstag brühwarme Betriebsgeheimnisse aus der Tech-Journalistenbubble aus.
00:04:04: Hört gerne rein!
00:04:05: CT-IVIV überall, wo es Podcasts gibt.
00:04:09: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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