Kurz informiert 12.05.2026 – spät

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

1. Erpresser Claude [https://heise.de/-11290625](https://heise.de/-11290625)
2. Zero-Day-Lücke [https://heise.de/-11290551](https://heise.de/-11290551)
3. Südkorea [https://heise.de/-11290569](https://heise.de/-11290569)
4. Verlage vs. Meta [https://heise.de/-11291400](https://heise.de/-11291400)
5. Shein vs. Temu [https://heise.de/-11290479](https://heise.de/-11290479)

Redaktion: Marko Pauli

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:03: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Dienstag, den Zwölften Mai, im Nachmittagsausgabe.

00:00:14: Der Europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass EU-Länder weitreichende Befugnisse haben um eine angemessene Vergütung für Presseverlage durchzusetzen.

00:00:24: Das Urteil betrifft einen Rechtsstreit zwischen Meta und der italienischen Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen.

00:00:31: Die Luxemburger Richter entschieden, dass nationale Regelungen die Plattformbetreiber zu Verhandlungen und zur Datenauskunft verpflichten mit dem EU-Recht vereinbar sind.

00:00:41: Plattformen wie META dürfen während laufender Verhandlungen die Sichtbarkeit von Nachrichteninhalten nicht einschränken, um Druck auszuüben.

00:00:50: Das Urteil stärkt die Position von Schiedsstellen und Verlagen in ganz Europa.

00:00:54: – In Deutschland läuft die Auseinandersetzung über einen gerechten Ausgleich vor dem deutschen Patent- und Markenamt weiter.

00:01:02: Google hat nach eigenen Angaben einen Cyberangriff verhindert der auf einer Zero Day Lücke beruhte.

00:01:08: Die Sicherheitslücke wurde vermutlich mithilfe von KI-Technik gefunden.

00:01:12: Es handelte sich um eine Schwachstelle in einem Python-Skript, die es ermöglicht hätte, die zwei Faktorauthentifizierung eines beliebten Open Source Werkzeugs zur Systemadministration zu umgehen.

00:01:24: Google schließt aus bestimmten Indizien auf den Einsatz von KI unter anderem wegen des strukturierten Python-Formats das für Trainingsdaten generativer Sprachmodelle charakteristisch sei.

00:01:35: Die Informationen zur Lücke wurden dem betroffenen Anbieter offengelegt, die damit verbundenen Aktivitäten unterbunden.

00:01:43: Der Fall deutet darauf hin, dass böswillige Akteure nun KI-gestützte Werkzeuge zur Suche nach Sicherheitslücken nutzen.

00:01:51: Das KI-Unternehmen Anthropic hat eine Erklärung dafür gefunden warum sein Modell Claude Opus IV in Tests zu Erpressung griff.

00:01:59: Bei Simulationen hatte das Modell damit gedroht, die Affäre eines fiktiven Managers öffentlich zu machen um seine eigene Abschaltung zu verhindern.

00:02:08: Auch Modelle von Google und OpenAI zeigten ähnliches Verhalten.

00:02:12: Anthropic führt das Problem auf Trainingsdaten zurück, die KI als böse und auf Selbsterhaltung bedacht darstellen.

00:02:19: Das Unternehmen hat daraufhin sein Training überarbeitet.

00:02:22: Seit Klothaiku, vier Punkt fünf erreichen alle neuen Modelle die volle Punktzahl bei der Bewertung agentischer Feelausrichtungen.

00:02:30: Der Durchbruch gelang durch Training mit Dokumenten über Klotsverfassung sowie fiktiven Geschichten über vorbildlich handelnde KI.

00:02:39: Ein hoher Berater des südkoreanischen Präsidenten hat für Aufruhr an der dortigen Börse gesorgt.

00:02:45: Kim Jong-Bae umschlug vor Bürgerinnen und Bürgern eine Dividende aus den Steuern auf KI Gewinne der Industrie zu bezahlen.

00:02:52: Daraufhin stürzte Südkoreas Börsenindex Kospi vorübergehend um mehr als fünf Prozent ab.

00:02:58: Erst, als der Politiker klarstellte dass es ihm um Steuermereinnahmen ging erholte sich der Index wieder.

00:03:04: Kim argumentierte die Früchte des KI Zeitalters seien nicht allein das Verdienst einzelner Unternehmen sondern beruten auf dem industriellen Fundament der gesamten Nation.

00:03:15: Süd-Koreas Wirtschaft hat zuletzt besonders stark vom KI Boom profitiert.

00:03:20: Die Konzerne Samsung und SK Hünigs dominieren den Speichermarkt, und machen zwei Drittel des weltweiten Umsatzes bei Arbeitsspeicher aus.

00:03:29: Die chinesischen Online-Plattformen Shine & Temu liefern sich einen juristischen Schlagabtausch vor dem Londoner High Court.

00:03:37: Shine wirft dem rivalen Urheberrechtsverletzungen im industriellen Maßstab vor.

00:03:42: Temu soll tausende Fotos der Shine-Website verwendet haben um für Kopien von shines Eigenmarkenkleidung zu werben.

00:03:49: Temu weist die Vorwürfe zurück und behauptet, die Händler hätten über die erforderlichen Zustimmungen verfügt.

00:03:55: In seiner Gegenklage fordert Temu Schadensersatz – da das Unternehmen nach einer von Schein erwirkten einstweiligen Verfügung Tausende Produktangebote entfernen musste.

00:04:05: Der Prozess dürfte einen seltenen Einblick in die Lieferketten beider Unternehmengewehren.

00:04:10: der Ausgang wird Auswirkungen auf die jeweiligen Lieferantenbeziehungen haben und wohl auch auf europäische Einzelhändler.

00:04:18: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

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