Kurz informiert 29.04.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Behörden-Cloud https://heise.de/-11275768
- Wire statt Signal https://heise.de/-11275640
- Pentagon & Google https://heise.de/-11275091
- Datev-Störung https://heise.de/-11275632
- US-Windausstieg https://heise.de/-11275524
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
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00:00:02: Kurs informiert bei heise online mit der synthetischen Stimme von isabel grünewald
00:00:07: am mittwoch den neunundzwanzigsten april.
00:00:09: zwei tausend sechs und zwanzig.
00:00:11: mit der frühausgabe googels beschwerde bremst die pläne der bundesregierung für eine souveräne behörden cloud.
00:00:18: eigentlich sollten sap und die deutsche telekom den auftrag erhalten.
00:00:23: ein konsortium rund um google legte jedoch in letzter minute beschwärde ein.
00:00:27: Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund zweihundertfünfzig Millionen Euro über vier Jahre.
00:00:33: Nun prüft eine Vergabekammer den Fall in einem Eilverfahren, der Streit könnte das Projekt um Monate oder sogar Jahre verzögern.
00:00:42: Digitalminister Carsten Wildberger will mit dem Projekt die digitale Infrastruktur der Verwaltung modernisieren und unabhängiger vom großen Tech-Konzernen machen.
00:00:52: Googles Angebot war zuvor wegen Formfehlern von der Vergabestelle ausgeschlossen worden.
00:00:58: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner empfiehlt den Abgeordneten, auf den Messenger Wire zu wechseln.
00:01:05: Klöcker selbst war zu vor von einer Fishing-Attacke betroffen.
00:01:08: Wire verfügt über eine Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik – kurz BSI!
00:01:16: Die Registrierung funktioniert bei WIRE nur per E-Mail-Adresse, nicht per Handynummer.
00:01:21: Das BSI hat WIRE zudem für sensible Behördendaten freigegeben.
00:01:26: Diese Freigabe gilt zunächst bis Ende des Jahrhunderts.
00:01:30: Hintergrund sind Fishingkampagnen die gezielt Politiker ins Visier nehmen.
00:01:35: CDU CSU-Vizefraktionschefin Andrea Lindholz fordert sogar ein Verbot von Signal für Abgeordnete.
00:01:42: Experten betonen, dass oft der Mensch die Schwachstelle sei – nicht die Technik.
00:01:47: Google schließt einen umstrittenen Vertrag mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium, dem Pentagon.
00:01:54: Mehr als sixhundert Google-Mitarbeitende darunter viele aus dem Forschungslabor Google DeepMind hatten zuvor dagegen protestiert.
00:02:02: Das Pentagon darf Googles KI-Modelle künftig für jeden rechtmäßigen staatlichen Zweck nutzen auch für geheime Militäraufgaben.
00:02:10: Der Vertrag schließt Massenüberwachung und autonome Waffensysteme ohne menschliche Aufsicht aus.
00:02:16: Google hat allerdings kein Recht, operative Entscheidungen des Pentagons zu kontrollieren – bereits OpenAI und XAI schlossen ähnliche Verträge mit dem Pentagon ab, deren KI-Modelle laufen seitdem auf geheimdienstlich klassifizierten Netzwerken.
00:02:37: Betroffen sind unter anderem Datev Smart Transfer sowie die Finanzbuchführung.
00:02:42: Die Ursachenforschung lief bis etwa fünfzehn Uhr, dann konnte das Problem eingegrenzt werden.
00:02:48: Gegen achtzehn uhr dreißig berichtete das Unternehmen erste Fortschritte bei der Behebung.
00:02:53: Ob es sich um einen IT-Angriff oder technische Probleme handelt bleibt unklar.
00:02:58: Bereits im Januar hatte es größere Störungen sowie ein Datenleck bei Datev gegeben.
00:03:04: Die amerikanische Regierung zahlt neunhundert Millionen Dollar für den Ausstieg zweier Energieunternehmen aus Windprojekten.
00:03:11: Blue Point Wind erhält siebenhundert fünfundsechzig Millionen Dollar, Golden State Wind einhundertzwanzig Millionen Dollar.
00:03:18: Beide sollen stattdessen in fossile Energienfrastruktur investieren.
00:03:22: Innenminister Doug Burgham bezeichnete dies als Schritt weg von – Zitat «unbeständigen und kostenintensiven Energiequellen».
00:03:31: Bereits im Frühjahr hatte die Regierung Trump das französische Unternehmen Total Energies für eine knappe Milliarde Dollar aus Windparkprojekten herausgekauft.
00:03:41: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf
00:03:45: heise.de.
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