Kurz informiert 27.04.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Signal-Affäre https://heise.de/-11272101
- DeepSeek v4 https://heise.de/-11271579
- Spritpreise https://heise.de/-11272345
- Anthropic & Google https://heise.de/-11271998
- Vorratsdatenspeicherung https://heise.de/-11272367
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Montag, den siebenundzwanzigsten April, zweitausendzechsundzwanzig, mit der Frühausgabe Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts im Zusammenhang mit einer Fishing-Kampagne über den Messenger Signal.
00:00:21: Bereits Mitte Februar übernahmen Sie die Ermittlungen.
00:00:24: Die Kampagne richtet sich gegen Journalisten, Militärangehörige sowie Politiker in nahezu allen Fraktionen des Bundestags.
00:00:32: Auch Angehörige der NATO gehören zu den Betroffenen.
00:00:36: Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt Für Sicherheit in der Informationstechnik warnen, dass die Kampagne weiterhin aktiv sei – und an Dynamik gewinne.
00:00:46: Die Angreifer nutzen gefälschte Nachrichten mit Links- oder QR-Codes um Zugang zu erlangen.
00:00:51: Signal selbst weist dabei keine Sicherheitslücke auf.
00:00:55: Hinweise deuten auf russische Nachrichtendienste.
00:00:57: Auch die Bundesministerinnen Verena Hubertz und Karin Prien zählen laut Berichten zu den Betroffenen.
00:01:04: Das chinesische KI-Startup DeepSync hat eine neue Modellgeneration veröffentlicht, DeepSieg VIV.
00:01:11: Das Modell steht kostenlos als Open Source bereit und liegt in einer Pro sowie einer Flash-Variante vor.
00:01:18: Das Pro-Modell kommt auf ± six Billionen Parameter – mehr als doppelt so viele wie sein Vorgänger.
00:01:24: Experten sehen die Leistung etwa drei bis sechs Monate hinter den absoluten Topmodellen am Markt.
00:01:30: Der Preisvorteil gegenüber Konkurrenten wie OpenAI bleibt jedoch erheblich.
00:01:36: So kostet das vergleichbare Modell GPT-Fünf Punkt Fünf von OpenAI laut Unternehmensangaben, dass Doppelte für ähnliche Aufgaben.
00:01:45: Die sogenannte zwölf Uhrregel für Preiserhöhungen an Tankstellen hat der Mineralölindustrie zusätzliche Gewinne beschert.
00:01:53: Das zeigt eine Studie des Leibniz-Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und das Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie.
00:02:02: Bei Superbenzin lag die Gewinnmarge in den ersten zwei Wochen nach Einführungen der Regel im Schnitt um sechs Cent pro Liter höher als zuvor, besonders stark waren die Effekte in Süddeutschland.
00:02:13: Die Forscher führen das unter anderem auf ein höheres pro Kopf Einkommen zurück.
00:02:18: Die Regel stammt ursprünglich aus Österreich und war eingeführt worden, um Verbraucher zu entlasten.
00:02:24: Ab dem kommenden Wochenende soll ein sogenanter Tankrabatt die Steuern auf Benzin- und Diesel um rund siebzehn Cent senken.
00:02:32: Google investiert erneut Milliarden in das KI Unternehmen Anthropic – den Entwickler des KI Chatbots Claude.
00:02:39: In einem ersten Schritt fließen zehn Milliarden Dollar.
00:02:42: weitere dreißig Milliarden können folgen wenn Anthropic vereinbarte Ziele erreicht.
00:02:47: Bereits Anfang der Woche hatte Amazon fünf Milliarden Dollar investiert.
00:02:52: Anthropik steht derzeit im Konflikt mit der Regierung der Vereinigten Staaten.
00:02:57: Das Unternehmen besteht darauf, dass seine KI-Modelle nicht in autonomen Waffensysteme eingesetzt werden dürfen.
00:03:03: Das Verteidigungsministerium der Vereinichten Staaten stufte Anthropic daraufhin als Lieferkettenrisiko ein.
00:03:10: Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur verpflichtenden Speicherung von IP-Adressen auf den Weg gebracht.
00:03:17: Internetanbieter sollen IP-Adressen zusammen mit Portnummern und Zeitstempeln für drei Monate anlasslos speichern.
00:03:25: Experten zweifeln jedoch am Nutzen und warnen vor hohen Kosten.
00:03:29: Allein für die Bundesnetzagentur plant der Bund mit knapp thirty-neun Stellen und jährlichen Mehrkosten von über vier Komma zwei Millionen Euro.
00:03:39: Forscher weisen darauf hin, dass das Bundeskriminalamt selbst eine Speicherdauer von zwei bis drei Wochen für ausreichend hält.
00:03:46: Zudem können technisch versierte Täter ihre Spuren leicht verwischen.
00:03:50: Rechtlich dürfte der Entwurf noch lange vor den höchsten Gerichten verhandelt werden.
00:03:56: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich
00:03:59: auf heise.de.
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