Kurz informiert 27.03.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
1. Heliumknappheit https://heise.de/-11226716
2. Russland https://heise.de/-11226859
3. Wikipedia & KI https://heise.de/-11226686
4. Linke-Angriff https://heise.de/-11227181
5. Spotify https://heise.de/-11226871
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurze informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Freitag, den siebenundzwanzigsten März, zwei tausendsechsundzwantzig – mit der Nachmittagsausgabe.
00:00:14: Die Blockade der Straße von Hormuz in Folge des Irankriegs wirkt sich zunehmend auf die Chipproduktion aus.
00:00:21: Rund ein Drittel des weltweiten Heliums stammte bisher aus Qatar dem größten Erzeuger nach den USA.
00:00:27: Ein iranischer Angriff hat nun Katars größte Anlage zur Erdgasverflüssigung schwer beschädigt.
00:00:33: Die Reparatur der Helium-Produktionsanlage könnte Jahre dauern, Helium ist für die Chipherstellung unverzichtbar.
00:00:41: Es kühlt Anlagen hilft Lex zu erkennen und macht Präzisionsfertigung möglich.
00:00:45: Chiphersteller wie TSMC Samsung & SK Heinecks könnten Schwierigkeiten bekommen ihre Produktionslinien am Laufen zu halten.
00:00:54: Ein Engpass könnte auch die Wissenschaft, die Medizin und die Raumfahrt treffen.
00:00:59: In Russland wächst der Widerstand gegen staatliche Internetsperren – sogar der russische Industriellenverband beschwerte sich bei Präsident Putin!
00:01:08: Der Verbandschef erklärte «die Sperren machten der Wirtschaft und den Bürgern das Leben schwer».
00:01:13: Putin reagierte nicht auf die Kritik.
00:01:16: Gleichzeitig warnte das Russische Innenministerium vor ungenemigten Demonstrationen gegen die Sperre.
00:01:22: Aktivisten riefen für das Wochenende zu Protesten auf und verbreiteten Aufrufe mit Codewörtern über TikTok.
00:01:30: Versuche die Proteste offiziell anzumelden, scheiterten!
00:01:33: In Russland sind YouTube-Videos kaum noch abrufbar.
00:01:36: WhatsApp und Telegram Anrufe funktionieren nur noch per VPN.
00:01:41: Der Geheimdienst FSB hat zudem das Recht, dass Internet in bestimmten Regionen vollständig abzuschalten.
00:01:48: Wikipedia verbietet KI generierte Artikel.
00:01:51: KI-generierte Texte verstoßen laut Wikipedia häufig gegen inhaltliche Richtlinien.
00:01:57: Die deutschsprachige Wikipedia hatte dieses Verbot bereits im Februar beschlossen, fast zwei Drittel der Teilnehmer stimmten damals dafür – nun zog die englischsprachigen Wikipedia nach.
00:02:08: KI bleibt jedoch für Übersetzungen und Textbearbeitung erlaubt, sofern ein Mensch das Ergebnis prüft.
00:02:15: Bereits im August twenty-fünfundzwanzig wurden schnellere Löschregeln für KI Artikel eingeführt.
00:02:21: Mit den neuen Richtlinien will Wikipedia nun präventiv handeln.
00:02:26: Die Partei, die Linke meldet einen ransomware-Angriff auf ihre IT-Infrastruktur.
00:02:31: Bundesgeschäftsführer Janis Ealing nannte die russische Hackergruppe Chilin als Verdächtige.
00:02:37: Die Infrastruktur der Partei ging nach ersten Auffälligkeiten am Donnerstag vorsorglich offline.
00:02:43: Noch prüft die Partei, welche internen Daten kompromittiert wurden.
00:02:47: Die Mitglieder-Datei blieb laut bisherigen Erkenntnissen jedoch unberührt.
00:02:51: Die Linke hat Strafanzeige gestellt und kooperiert mit Sicherheitsbehörden.
00:02:56: Damit ist die Linke mindestens die dritte betroffene Partei in Deutschland.
00:03:00: In den vergangenen Jahren traf es bereits die CDU sowie die SPD.
00:03:05: Anas Archive ist normalerweise eine Metersuchmaschine für Bücher und Dokumente.
00:03:10: Spotify und Musiklabels fordern nun dreihundertzweiundzwanzig Millionen Dollar Schadensersatz von dem Online-Archiv.
00:03:17: Das Archiv hatte über dreihundert Terabyte an Dateien von Spotify heruntergeladen, und teilweise veröffentlicht –.
00:03:25: da die Betreiber auf die Klage nicht reagierten, beantragen Spotify und die Labels jetzt ein Versäumnisurteil.
00:03:31: Dreihundert Millionen Dollar sollen ans Spotify gehen der Rest an Sony, Warner & Universal.
00:03:38: Zudem beantragen die Kläger, Domains von Annas akifdauerhaft zu sperren.
00:03:43: Ein Gericht sperrte bereits die Punktorg-Adresse per einstweiliger Verfügung.
00:03:48: Das Archiv ist jedoch weiterhin über andere Domains erreichbar.
00:03:52: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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