Kurz informiert 27.03.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Chatkontrolle https://heise.de/-11225795
  2. Nudifier-Verbot https://heise.de/-11226431
  3. Ferngesteuerte Busse https://heise.de/-11225901
  4. Gitlab-Lücken https://heise.de/-11225723
  5. Black Friday https://heise.de/-11226353

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurse informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Freitag, den siebenundzwanzigsten März, zwei-tausendzechs und zwanzig – Mit der Frühausgabe.

00:00:13: Das EU-Parlament hat die sogenannte freiwillige Chatkontrolle erneut abgelehnt.

00:00:19: Als Freiwillige-Chatkontroll bezeichnet man die Praxis von Unternehmen wie Meta oder Google, Kommunikation automatisch auf Darstellungen vom Kindesmissbrauch zu prüfen.

00:00:29: Die gültige Ausnahmeregelung dafür läuft am dritten April aus – die EU-Kommission hatte vorgeschlagen diese um zwei Jahre zu verlängern.

00:00:38: Das Parlament lehnte das ab und spricht sich stattdessen für eine kürzere Verlängerung mit strengen Auflagen bis August zwei Tausend Siebzehn aus.

00:00:46: Unter anderem soll die Suche nach einschlägigem Material nur bei konkretem Verdacht möglich sein.

00:00:52: Weitere Verhandlungen sind nicht vorgesehen, sollten Kommission und Rat dennoch auf einer Ausnahmeregelung bestehen müssen sie einen neuen Vorschlag einreichen.

00:01:02: Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit für ein Verbot sogenannte Nudifyer-Apps gestimmt.

00:01:14: Nur die Fire-Apps erstellen mithilfe von künstlicher Intelligenz aus gewöhnlichen Fotos täuschend echte Nacktaufnahmen.

00:01:21: Das Verbot ist Teil einer Anpassung der EU-Verordnung zur künstlichen Intelligenze, das Verbot gilt nicht für Systeme mit wirksamen technischen Sicherheitsbarrieren, die solche Deepfakes verhindern.

00:01:33: Zudem streben die Abgeordneten eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte bis November zwetausend sechsundzwanzig an.

00:01:40: Nun beginnen die finalen Verhandlungen zwischen Parlament und Ministerrat, um das Gesetz zu gestalten.

00:01:47: In Düsseldorf starten im Mai zwei ferngesteuerte Shuttle-Busse.

00:01:51: Die Partner Mira, Rheinmetall und Rheinbahn betreiben das Pilotprojekt gemeinsam.

00:01:56: Die Shuttles fahren zwischen dem Flughafen Bahnhof und dem Flughaft Terminal auf einer Strecke von rund zweikommer fünf Kilometern im öffentlichen Straßenverkehr.

00:02:06: Fahrer steuern die Fahrzeuge dabei aus einem Kontrollzentrum mit Hilfe von Monitoren und Mobilfunk.

00:02:12: Zu Beginn fährt Sicherheitspersonal mit, das im Notfall eingreifen kann.

00:02:17: Die rechtliche Grundlage dafür schuf die Bundesregierung im vergangenen Dezember.

00:02:22: In der Software-Plattform GitLab wurden zwölf Sicherheitslücken entdeckt.

00:02:26: Vier davon stufen die Entwickler als hoch ein, Angreifer können diese Lücken nutzen um Ausfälle zu provozieren oder fremde Benutzer konnten um E-Mailadressen zu erweitern.

00:02:37: Wer GitLab selbst betreibt sollte das Update zügig einspielen.

00:02:41: Auf gitlab.com laufen bereits reparierte Versionen.

00:02:44: Bislang gibt es keine Berichte über aktive Angriffe.

00:02:48: Wer am Black Friday online nach Schnäppchen suchte, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit getäuscht.

00:02:54: Das zeigt eine Untersuchung des europäischen Verbraucherschutz-Netzwerks.

00:02:58: Behörden aus dreiundzwanzig EU-Mitgliedstaaten sowie Island und Norwegen prüften zwischen November und Dezember zweitausendfünfundzwantzig insgesamt dreihundertvierzien Online-Shops und Apps.

00:03:11: Das Ergebnis, bei mindestens dreißig Prozent der Händler stimmten die angegebenen Rabatte nicht mit den gesetzlichen Vorgaben überein.

00:03:19: Lediglich in knapp vierzig Prozent der Fälle war die Preisreferenz korrekt angegeben.

00:03:24: Gut jeder dritte Händlerin legte Kunden ungefragt zusätzliche Artikel in den Warenkorb – auch künstlicher Zeitdruck und versteckte Versandkosten gehörten zu den häufigen Tricks!

00:03:35: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

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