Kurz informiert 24.03.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Satelliten https://heise.de/-11221181
- EU-Gasspeicher https://heise.de/-11221686
- Tesla & FSD https://heise.de/-11221595
- Polizei & Zero-Day https://heise.de/-11221345
- Erneuerbare Energie https://heise.de/-11221660
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Dienstag, den vierundzwanzigsten März, zwei-tausendsechs und zwanzig mit der Frühausgabe.
00:00:13: Einflussreiche Astronomieorganisationen protestieren gegen Pläne von SpaceX und dem Unternehmen Reflect Orbital.
00:00:21: Beide Firmen wollen hunderttausende Satelliten ins All schicken.
00:00:25: Reflect orbital plant Sonnenlicht auf Solaranlagen zu reflektieren und langfristig hunderttausend Satelliten einzusetzen.
00:00:32: SpaceX beantragte bei der Nordamerikanischen Kommunikationsaufsichtsbehörde FCC bis zu einer Million Satellitens für ein orbitales Rechenzentrum.
00:00:42: Astronomen warnen, Tausende der SpaceX-Satelliten wären mit dem bloßen Auge sichtbar mehr als es sichtbare Sterne gibt.
00:00:51: Sollten fünfzig tausend Sonnenspiegel von Reflektorbital realisiert werden würde der Nachthimmel drei bis viermal heller.
00:00:58: Der Geschäftsführer der Royal Astronomical Society nannte das inakzeptabel und hofft auf eine Ablehnung durch die FCC.
00:01:07: Die EU-Kommission ruft Mitgliedstaaten offiziell auf, die Gasspeicher so früh wie möglich zu befüllen.
00:01:14: Hintergrund ist die Eskalation im Nahen Osten.
00:01:17: Die Vereinigten Staaten und Israel griffen vor drei Wochen Ziele im Iran an.
00:01:22: Seitdem schossen die Ölpreise um mehr als fünfzig Prozent in die Höhe.
00:01:26: Auch die Gaspreise in der EU zogen um mehr, als dreißig Prozent an.
00:01:30: Der Iran blockiert den Zugang zum persischen Golf.
00:01:34: Dadurch fehlen ein Viertel der weltweiten Ölvorräte sowie ein Fünftel der Flüssiggaslieferungen auf dem Markt.
00:01:40: Energiekommissar Daniel Jörgensen schlägt vor das Füllziel bei Engpässen auf achtzig Prozent zu senken.
00:01:49: Die EU plant zudem, die Gasspeicherverordnung bis Ende twenty-seven zu verlängern.
00:01:56: Tesla Besitzer in Europa warten seit Jahren auf die Zulassung des Fahrassistenzsystems Full Self Driving – kurz FSD.
00:02:04: Nun nannte Tesla Europa einen neuen Termin.
00:02:07: Am zehnten April könnte die Zulasung in den Niederlanden erfolgen.
00:02:11: Die zuständige Behörde bestätigte, dass sich das Verfahren in der finalen Phase befindet.
00:02:16: Es ist bereits der dritte Termin, den Tesla ankündigt.
00:02:20: Für das Zulassungsverfahren hat Tesla über eineinhalb Millionen Kilometer Testfahrten auf europäischen Straßen absolviert.
00:02:27: Zusätzlich erledigte das Unternehmen über viertausend fünfhundert Testszenarien.
00:02:32: Nach einer Zulassung in den Niederlanden könnten andere EU-Staaten diese übernehmen.
00:02:38: Eine kritische Sicherheitslücke in den Softwareprodukten, Windchill und FlexPLM des Herstellers PTC hat in Deutschland einen beispiellosen Polizeieinsatz ausgelöst.
00:02:48: Landeskriminalämter schickten Polizisten zu betroffenen Unternehmen.
00:02:53: Mitten in der Nacht standen Beamte vor Firmen- und Privaträumen um Administratoren zu warnen.
00:02:59: Einige betroffene Unternehmen nutzten die gefährdete Software jedoch gar nicht.
00:03:03: Die Lücke erhielt die höchste Bewertung von zehn auf der CVSS-Skala.
00:03:08: Im Jahr twentyfünfundzwanzig wurden weltweit so viele Solar und Windkraftanlagen gebaut wie nie zuvor.
00:03:15: Das zeigt eine Studie des britischen ThinkTanks Ember Energy.
00:03:18: Insgesamt installierten Länder rund um den Globus eighthundertvierzien Gigawatt an neuer Kapazität.
00:03:25: Das entspricht einem Wachstum von siebzehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, Den größten Anteil hatte die Solarenergie mit sechshundertsiebenundvierzig Gigawatte.
00:03:34: Bei der Windenergie kamen hundertsieben und sechzig Gigawatte hinzu.
00:03:38: Ein Plus von siebenundvierzig Prozent In der Europäischen Union stammte im vergangenen Jahr erstmals mehr Strom aus Wind und Sonne als aus allen fossilen Brennstoffen zusammen.
00:03:49: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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