Kurz informiert 23.03.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- EEG-Änderungen https://heise.de/-11220138
- Open Source https://heise.de/-11219607
- Digitale Gewalt https://heise.de/-11219932
- Broadcom & CISPE https://heise.de/-11219942
- KI & Energiemangel https://heise.de/-11220471
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurse informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Montag, den XXIII.
00:00:09: März, für die Frühausgabe, plant die Bundesregierung umfangreiche Änderungen am Erneuerbare Energiengesetz EEG.
00:00:19: Wirtschaftsministerin Katharina Reiche will die feste Einspeisevergütung dauerhaft durch Direktvermarktung ersetzen.
00:00:26: Dabei orientiert sich die Vergütung am Börsenstrompreis.
00:00:29: Kleine Photovoltaikanlagen müssen ihre Einspeisung zur Mittagszeit auf maximal fünfzig Prozent drosseln.
00:00:36: Das soll den Einsatz von Speichern fördern, auch das Verfahren für Netzanschlüsse soll grundlegend überarbeitet werden.
00:00:43: Außerdem sollen Netzbetreiber überlastete Netzabschnitte als kapazitätslimitiert markieren dürfen – dann entfallen Entschädigungszahlungen für abgeregelte Anlagen.
00:00:53: Das Bundeswirtschaftsministerium verspricht sich davon, Kosteneinsparungen von mindestens zwanzig Prozent beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.
00:01:03: Die konkreten Gesetzestexte liegen noch nicht vor.
00:01:07: Behörden in Deutschland können künftig einfacher Open Source Software einkaufen.
00:01:12: Der IT-Planungsrat hat acht Musterverträge für die öffentliche IT Beschaffung angepasst – bislang schlossen diese Vorlagen Open Source Anbieter faktisch aus!
00:01:21: Bei neuen Projekten wird quäloffene Software nun zum Standard.
00:01:25: Der entwickelte Code soll veröffentlicht werden, das neue Prinzip lautet Öffentliches Geld – öffentlicher Code.
00:01:33: Zudem müssen Auftragnehmer künftig eine vollständige Liste aller verwendeten Softwarekomponenten übergeben.
00:01:39: Schleswig-Holstein spart bereits jährlich rund fünfzehn Millionen Euro an Lizenzkosten durch den Umstieg auf Open Source.
00:01:47: Die Bundesregierung plant ein Gesetz zum Schutz vor digitaler Gewalt.
00:01:51: Das Gesetz soll zwei Bereiche abdecken.
00:01:54: Erstens, soll die Erstellung von Deepfake-Pornografie künftig unter Strafe stehen.
00:01:59: Zweitens sollen zivilrechtliche Möglichkeiten für Betroffene gestärkt werden.
00:02:03: Konkret soll der Auskunftsanspruch gegenüber Plattformen besser durchsetzbar werden.
00:02:08: Bei massiven Persönlichkeitsrechtsverletzungen soll eine Sperrung möglich werden.
00:02:13: Bundesjustizministerin Stephanie Hubig betonte Man dürfe nicht länger zu sehen wie Deepfakes als Waffe eingesetzt werden.
00:02:20: Befeuert wird das Vorhaben durch den aktuellen Fall der Schauspielerin Colin Fernandez, die Vorwürfe digitaler Gewalt gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben hatte.
00:02:31: Der Europäische Cloudverband CISPE hat bei der EU-Kommission eine Wettbewerbsbeschwerde gegen den Technologiekonzern Broadcom eingereicht.
00:02:40: Der Vorwurf – Broadcom missbrauche seine marktbeherrschende Stellung mit der Virtualisierungssoftware VMware.
00:02:48: Europäische Cloud-Anbieter berichten von Kostensteigerungen von über tausend Prozent.
00:02:53: Diese entstehen durch Preiserhöhungen, Produktbündelung und Mindestabnahmen.
00:02:58: CISBE fordert ein sofortiges Eingreifen der EU-Kommission und warnt vor wachsender Abhängigkeit von amerikanischen Großkonzernen.
00:03:07: Die Welthandelsorganisation WTO warnt vorm Ende des KI-Booms – die Technologie, die den Welthandel zuletzt stützte, sei zu seiner größten Achillesverse geworden.
00:03:18: Hauptproblem sei der wachsende Energiehunger von Rechenzentren und Chipfabriken.
00:03:22: Der Nahostkonflikt bedrohe genau diese Energieversorgung, hohe Ölpreise würden die Betriebskosten massiv erhöhen und den KI-Boom bremsen.
00:03:31: Ein dauerhafter Energieschock könnte das Wachstum des Warenhandels um zusätzliche Null Komma fünf Prozentpunkte drücken – Die WTO prognostiziert für das laufende Jahr ohnehin nur ein Wachstrom von eins Komma neun Prozent.
00:03:45: Die protektionistische Zollpolitik belaste den Welthandel zusätzlich.
00:03:50: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich
00:03:53: auf heise.de.
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