Kurz informiert 09.03.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Proton & FBI https://heise.de/-11203065
- Iran https://heise.de/-11202425
- OpenAI & Pentagon https://heise.de/-11203174
- Verkehrsdaten-Hack https://heise.de/-11202301
- Nexperia https://heise.de/-11203144
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Montag, den neunten März, im Jahr ist es zum Frühausgabe.
00:00:13: Der verschlüsselte E-Maildienst Proton steht erneut in der Kritik.
00:00:17: Dem FBI gelang es die Identität eines Nutzers hinter einem anonymen Protonkonto aufzudecken.
00:00:24: Das Konto gehörte der Protestbewegung StopCop City.
00:00:27: Die Behörden nutzten den offiziellen Weg der internationalen Rechtshilfe.
00:00:32: Da es sich um ein kostenpflichtiges Konto handelte, musste Proton auf richterliche Anordnung Zahlungsdaten herausgeben – das ermöglichte dem FBI schließlich die Identifizierung.
00:00:43: Proton betonte keine Daten direkt an das FBI-Übermittel zu haben.
00:00:47: Im Jahr year two-tausend vierundzwanzig gab Proton in über zehntausend Fällen Nutzerdatenanbehörden weiter.
00:00:55: Im Iran hält die Internetsperre an.
00:00:57: Am siebten Kriegstag verfügen die Menschen kaum über Zugang zum internationalen Netz.
00:01:03: Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks meldet nur ein Prozent Konnektivität, auch Daten des IT-Unternehmen Cloudflare zeigen einen nahezu vollständigen Einbruch des Internetverkehrs.
00:01:17: Lediglich ein privilegierter Teil des Militär und Machtapparats nutzt das Internet weiterhin ohne Einschränkungen.
00:01:24: Iranische Medien veröffentlichen ihre Nachrichten unterdessen auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.
00:01:30: Das iranische Internetunterlag zuvor bereits strenger Zensur.
00:01:35: OpenAI's Robotik-Chefin Katelyn Kalinovski verlässt das Unternehmen.
00:01:40: Als Grund nennt sie den umstrittenen Deal von OpenAI mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium Dem Pentagon.
00:01:47: OpenAI war als KI-Dienstleister für das Pentagon eingesprungen, nachdem das Ministerium die Zusammenarbeit mit dem KI Unternehmen Anthropic beendet hatte.
00:01:58: OpenAIS.
00:01:59: Konkurrent Anthropic hatte bestimmte Verwendungszwecke ausschließen wollen darunter Massenüberwachung und autonome Waffensysteme.
00:02:07: Kalinovski kritisiert dass die Ankündigung überstürzt gewesen sei ohne Sicherheitsleitplanken zu definieren.
00:02:13: OpenAI-Verwies auf eigene rote Linien, die Massenüberwachung und autonome Waffen ausschließen.
00:02:20: Die Londoner Verkehrsbehörde Transport for London wurde im Jahr zwei Tausend vierundzwanzig Opfer eines Cyberangriffs.
00:02:27: Nun hat eine anonyme Person der BBC eine Kopie der gestohlenen Daten zugespielt – und damit das wahre Ausmaß des Angriffs aufgedeckt.
00:02:36: Gestohlen wurden etwa Namen, E-Mailadressen, Telefonnummern und Adressen von rund zehn Millionen Kunden.
00:02:43: Die BBC schreibt den Angriff der kriminellen Gruppe Scatter-Spider zu.
00:02:48: Zwei junge Erwachsene stehen als mutmaßliche Täter vor Gericht.
00:02:52: Die BBC kritisiert zudem, die Behörde habe Millionen Betroffener Kunden nicht ausreichend gewarnt.
00:02:58: Laut der anonymen Quelle nutzten die Angreifer die gestohlenen Daten bislang allerdings nicht für weitere Attacken.
00:03:05: China warnt von neuen Konflikten mit dem niederländischen Chiphersteller Nexperia.
00:03:10: Das chinesische Handelsministerium reagierte scharf auf die Sperrung von Softwarebenutzerkonten.
00:03:16: Nexperias China-Ableger hatte mitgeteilt, die niederländische Zentrale habe die Konten chinesischer Mitarbeiter gesperrt – dies habe die Produktion erheblich beeinträchtigt.
00:03:27: Im vergangenen Oktober hat Peking den Export von Nex Peria Halbleitern gestoppt.
00:03:33: Damit schockte China die europäische Autoindustrie einen wichtigen Abnehmer der Chips.
00:03:38: Auslöser war, dass der chinesische Eigentümer technologisches Wissen nach China verlagern wollte – das niederländische Wirtschaftsministerium griff daraufhin in die Unternehmensführung ein.
00:03:50: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich
00:03:53: auf heise.de.
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