Kurz informiert 06.03.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Anthropic & Pentagon https://heise.de/-11201725
- NIS2-Frist https://heise.de/-11201817
- Chatbots & Whatsapp https://heise.de/-11201711
- Github-Alternative https://heise.de/-11201555
- Oracle-Entlassungen https://heise.de/-11201310
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
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00:00:02: Kurs informiert bei heise online mit der synthetischen Stimme von isabel grünewald
00:00:07: am freitag den sechsten märz.
00:00:09: two-tausend sechsundzwanzig mit der nachmittagsausgabe das pentagon hat dass amerikanische kis start up enthropic offiziell als lieferketten risiko eingestuft.
00:00:20: antropik wollte den einsatz seiner systeme für die massenüberwachung von us bürgern sowie autonome waffensystem vertraglich ausschließen.
00:00:29: Das Pentagon lehnte das ab und stellte ein Ultimatum.
00:00:32: Als Anthropik auf seinen ethischen Leitplanken beharrte, lief die Frist ab.
00:00:37: Anthropic-Chef Dario Amodai bezeichnete die Maßnahme als Vergeltung – und kündigte eine Klage an!
00:00:44: Trotz der Einstufung als Risiko nutzt das Pentagon-Anthropics KI Modell Claude jedoch weiterhin im Iran-Konflikt.
00:00:51: Andere KI Firmen wie OpenAI und XAI stimmten dem uneingeschränkten Einsatz ihrer Modelle zu.
00:00:58: Seit Freitag dem sechsten März gilt die Registrierungspflicht unter der europäischen NES-Zweirichtlinie für kritische Infrastrukturen.
00:01:07: Behörden und Unternehmen müssen sich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik registrieren, wer das versäumt riskiert ein Bußgeld – Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd!
00:01:18: Nur etwa viertausend achthundert von erwarteten dreißigtausenden Betroffenen Stellen haben sich bislang registriert.
00:01:25: Die grünen Politikerin Jan Dillschneider nennt das ein Armutszeugnis und kritisiert Innenminister Alexander Dobrindt scharf.
00:01:33: Sie fordert mehr Unterstützung für betroffene Organisationen.
00:01:37: Meta erlaubt konkurrierende KI-Chatbots wieder auf WhatsApp, allerdings nur gegen Gebühr.
00:01:43: Als Reaktion auf einen Verfahren der Europäischen Kommission öffnet Meta die sogenannte WhatsApp Business API für zwölf Monate.
00:01:51: Pro KI-Antwort erhebt Meta eine Gebühr zwischen zero Komma, null vierneun und null Komma eins drei Euro.
00:01:58: Kritiker sehen in den Gebühren neue Hürden die konkurrierende Angebote wirtschaftlich unattraktiv machen.
00:02:05: Die Untersuchung ob Meta gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt läuft trotz der Änderungen weiter.
00:02:11: Eine Entscheidung über mögliche Zwangsmaßnahmen steht noch aus.
00:02:16: OpenAI arbeitet an einer eigenen Alternative zur Code Plattform Github.
00:02:21: Das berichtet das Magazin The Information unter Berufung auf einen Insider.
00:02:26: Hintergrund sind mehrere Ausfälle von GitHub, dass zu Microsoft gehört.
00:02:31: Das brachte OpenAI-Entwickler dazu ein eigenes Code Repository zu starten.
00:02:36: Das Projekt stecke jedoch noch in den Anfängen und werde in den nächsten Monaten nicht fertig.
00:02:41: OpenAI weckt zudem ab die Plattform später zu verkaufen oder ausschließlich intern zu nutzen.
00:02:48: Andere Tech-Konzerne betreiben bereits eigene Repositories.
00:02:52: OpenAI baut auch in anderen Bereichen Konkurrenz auf, etwa ein KI Übersetzungsdienst für über fünfzig Sprachen sowie den Chrome-K konkurrenten Atlas.
00:03:03: Der Softwarekonzern Oracle plant tausende Stellen abzubauen möglicherweise noch in diesem Monat.
00:03:09: Ursache sind die immensen Kosten für Oracles-Einstieg ins Cloud und KI-Rechenzentren-Geschäft.
00:03:15: Oracle beschäftigt derzeit rund hundertsechzigtausend Mitarbeiter, seit Anfang September brach der Aktienkurs um die Hälfte ein.
00:03:23: Finanzexperten prognostizieren dass Oracles Cashflow in den kommenden Jahren negativ bleiben wird.
00:03:30: Erst im Jahr zwei Tausend Dreißig sollen sich die Investitionen auszahlen.
00:03:35: Vielen Dank, dass ihr unseren Podcast hört.
00:03:37: Ihr wollt tiefer einsteigen und kurz informiert unterstützen?
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00:03:56: Ab jetzt für kurze Zeit unter heiseplus.de.
00:04:00: slash audio.
00:04:02: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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