Kurz informiert 05.03.2026 – spät

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Android-Umbau https://heise.de/-11199780
  2. LeakBase https://heise.de/-11199616
  3. KI-Strombedarf https://heise.de/-11199666
  4. Chatbot-Klage https://heise.de/-11200253
  5. Meeresspiegel https://heise.de/-11199684

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Donnerstag, den fünften März, für die Nachmittagsausgabe.

00:00:13: Nach dem jahrelangen Rechtsstreit mit dem Spieleentwickler Epic kündigt Google einen grundlegenden Umbau seines Android-Ökosystems an.

00:00:22: Entwickler können künftig neben Googles Abrechnungssystem auch eigene Systeme verwenden.

00:00:28: Zudem erleichtert Google die Installation sogenannte registrierter App Stores.

00:00:33: Die Servicegebühren für In-App Käufe sinken auf zwanzig Prozent, Für Abonnements fallen künftig nur noch zehn Prozent an.

00:00:41: Das neue Gebührenmodell startet am dreißigsten Juni in den Vereinigten Staaten Großbritannien und im europäischen Wirtschaftsraum.

00:00:49: Epic Chef Tim Sweeney zeigte sich zufrieden Und kündigte die Rückkehr von Fortnite in den Play Store an.

00:00:55: Das Datenleakforum Leakbase ist Geschichte.

00:00:59: Behörden aus vierzehn Ländern, darunter Deutschland haben die Plattform abgeschaltet.

00:01:04: Europol leitete die Aktion bei der die zugehörigen Domains beschlagnahmt und mehrere Personen festgenommen wurden.

00:01:11: das Forum war seit zwei tausend einundzwanzig aktiv und zählte mehr als hundertvierzichttausend Mitglieder.

00:01:18: kriminelle handelten dort gestohlene Daten wie Kreditkartennummern Bankdaten und Passwörter.

00:01:24: Am dritten März führten die Behörden rund einhundert koordinierte Maßnahmen durch und gingen gegen siebenunddreißig besonders aktive Nutzer vor.

00:01:33: Der Strombedarf von KI-Rechenzentren wächst rasant, und soll künftig nicht auf Verbraucher abgewälzt werden.

00:01:40: US-Präsident Donald Trump hat dazu eine Vereinbarung mit großen Technologieunternehmen unterzeichnet.

00:01:47: Google, Microsoft, Amazon Web Services und OpenAI verpflichten sich darin den Strombedarf ihrer KI-Rechenzentren selbst zu finanzieren.

00:01:56: Die Unternehmen sollen eigene Kraftwerke bauen und in den Netzausbau investieren.

00:02:01: Laut der Internationalen Energieagentur verbraucht ein mittelgroßes Rechenzentrum so viel Strom wie rund hunderttausend Haushalte.

00:02:09: Trump stellte die Initiative als Teil seiner Agenda für sinkende Lebenshaltungskosten da.

00:02:16: Ein Mann aus Florida hat Google vor einem Bundesgericht in Kalifornien verklagt.

00:02:20: Der Kläger macht den KI-Chatbot, Chamonay für den Suizid seines Sohnes verantwortlich.

00:02:26: Laut klageschrift habe der Chatbot eine emotionale Beziehung vorgespielt und den Sohn zu kriminellen Handlungen angestiftet – als Beweismaterial liegen rund zweitausend Seiten Gesprächsprotokolle vor.

00:02:38: Google erklärte, Gemini habe mehrfach auf seinen Status als KI hingewiesen und den Nutzer an eine Krisenhotline verwiesen.

00:02:46: Ähnliche Klagen beschäftigen inzwischen mehrere Gerichte in den Vereinigten Staaten.

00:02:51: Im Bundesstaat Kalifornien gilt bereits ein Gesetz mit verbindlichen Schutzmaßnahmen für Chatbots.

00:02:58: Küsten weltweit sind gefährdeter als bisher gedacht.

00:03:01: Forscher der Universität Wageningen warnen Der Meeresspiegel an den Küsten ist deutlich höher als bislang angenommen.

00:03:08: Im Durchschnitt liegt er vierundzwanzig bis sieben und zwanzig Zentimeter höher als in gängigen Erdmodellen berechnet.

00:03:14: In manchen Gebieten beträgt die Abweichung sogar mehrere Meter.

00:03:18: Die Forscher erklären, dass gängige Modelle wichtige Faktoren wie Wind, Meeresströmungen sowie Wassertemperatur- und Salzgehalt nicht ausreichend berücksichtigen.

00:03:28: Weltweit könnten bis zu hundertzweiunddreißig Millionen Menschen mehr von einem Meeresspiegelanstieg um einen Meter betroffen sein als bisher gedacht.

00:03:37: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

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