Kurz informiert 05.03.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- BND-Kontrolle https://heise.de/-11199530
- Werbung & Überwachung https://heise.de/-11199454
- X & KI-Kriegsvideos https://heise.de/-11199386
- Tycoon2FA https://heise.de/-11199550
- Made in EU https://heise.de/-11199380
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online
00:00:04: mit der synthetischen
00:00:05: Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Donnerstag, den fünften März, für die Frühausgabe des Bundesverwaltungsgerichts entschieden hat, dass die Bundesdatenschutzbeauftragte ihre Kontrollrechte gegenüber dem Bundesnachrichtendienst nicht gerichtlich durchsetzen kann.
00:00:22: Hintergrund ist ein Streit um die Einsicht in Anordnungen zu sogenannten Computer-Network-Exploitation-Maßnahmen.
00:00:30: Dabei handelt es sich um Methoden, mit denen der BND IT-Systeme von Ausländern heckt.
00:00:35: Die Datenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider befürchtet nun das unkontrollierbare Räume entstehen Der BND könne künftig selbst entscheiden welche Unterlagen er ihr zur Einsicht vorlegt.
00:00:47: Sie appelliert an den Gesetzgeber, ihr einen Rechtsweg für solche Streitigkeiten zu eröffnen.
00:00:52: Die Gesetzeslage sei, so specht Riemenschneider absurd und müsse korrigiert werden.
00:00:59: Die US-amerikanische Grenzschutzbehörde CBP hat systematisch Standortdaten aus Alltagsapps genutzt um Mobiltelefone zu überwachen.
00:01:07: Die Daten stammen aus Echtzeitbietverfahren der Onlinewerbeindustrie.
00:01:11: Bei jeder Werbeeinblendung werden Gerätedaten und Standort automatisch übertragen ohne dass Nutzer oder Appentwickler davon wissen.
00:01:19: Betroffen sind Apps wie Candy Crush, Tinder und MyFitnessPal.
00:01:24: Eine interne Untersuchung ergab später, dass die Behörden die Daten illegal für operative Zwecke einsetzten.
00:01:31: Rund siebzig Abgeordnete fordern nun eine weitere Untersuchungen.
00:01:35: Der Senator der Demokraten Ron Wyden empfiehlt allen Handynutzern Werbeblocker zu installieren und die sogenannte Werbeeidee zu deaktivieren.
00:01:44: Die Kurznachrichten-Plattform X führt eine neue Regel ein Wer KI-generierte Videos eines bewaffneten Konflikts veröffentlicht ohne sie zu kennzeichnen, verliert für neunzig Tage den Zugang zum Monetarisierungsprogramm.
00:01:58: Bei wiederholten Verstößen droht ein dauerhafter Ausschluss.
00:02:02: Hintergrund sind die aktuellen militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten Israel und dem Iran.
00:02:10: Die Regel gilt jedoch nur für Nutzer, die mit ihren Inhalten Geld verdienen.
00:02:14: Alle anderen dürfen weiterhin unmarkierte KI-Videos veröffentlichen, ohne Konsequenzen zu fürchten.
00:02:20: Ob X die Kennzeichnungspflicht künftig ausweitet ist noch nicht bestätigt!
00:02:25: Europol hat die internationale Fishing-Plattform Tycoon IIFI zerschlagen.
00:02:31: Threehundertdreißig Domains der kriminellen Infrastruktur wurden abgeschaltet, Die Plattform war seit mindestens August zwei Tausend Dreiundzwanzig aktiv.
00:02:39: Sie ermöglichte Angreifern, die Zweifaktor Authentifizierung zu umgehen und sich dauerhaft in fremde Konten einzunisten.
00:02:47: Fast hunderttausend Organisationen weltweit waren betroffen Darunter Schulen, Krankenhäuser sowie Behörden.
00:02:54: An der Aktion beteiligten sich Behörden aus sechs Ländern und Unternehmen wie Cloudflare, Coinbase und Trend Micro.
00:03:01: Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für ein sogenanntes Industriebeschleuniger-Gesetz vorgelegt.
00:03:07: Ziel ist es europäische Hersteller zu stärken und bessere Wettbewerbsbedingungen gegenüber China und den USA herzustellen.
00:03:15: Staatliche Stellen sollen als Ankerkunden bevorzugt europäisch Produkte einkaufen.
00:03:20: Besonders schützen will die EU-Hersteller von Zement, Aluminium, Stahl-, Solaranlagen, Windenergie und Elektroautos.
00:03:29: Kritiker bemängeln das künstliche Intelligenz und Rechenzentren im Entwurf kaum eine Rolle spielen.
00:03:35: Andere Warnen, die Vorgaben könnten die Energiewende ausbremsen und Energiepreise in die Höhe treiben.
00:03:42: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich
00:03:45: auf heise.de.
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