Kurz informiert 16.02.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Deutschland & Kanada https://heise.de/-11176755
- Deutsche Bahn https://heise.de/-11176777
- US-Einreise & Social Media https://heise.de/-11176999
- Github & KI https://heise.de/-11176641
- OpenDesk https://heise.de/-11176449
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurse informiert bei heise online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Montag, den sechzehnten Februar, zwei tausend sechsundzwanzig mit der Frühausgabe.
00:00:13: Deutschland und Kanada haben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine KI-Allianz geschmiedet.
00:00:18: Bundesdigitalminister Carsten Wildberger und sein kanadischer Amtskollege unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung.
00:00:26: Die Partnerschaft soll beide Länder unabhängiger von marktbeherrschenden Plattformen aus den Vereinigten Staaten und China machen.
00:00:34: Kanada bringt führende Forschung im Bereich Deep Learning ein, Deutschland seine starke industrielle Basis.
00:00:41: Gemeinsam wollen beide Länder souveräne Rechenzentren aufbauen.
00:00:45: Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Talenten und der Vernetzung von Start-ups.
00:00:50: Mitte September wird Deutschland als Gastland auf der größten KI-Messe Kanadas auftreten.
00:00:56: Die Deutsche Bahn will alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt, mit Bodycams ausstatten.
00:01:01: Der Beschluss fiel bei einem Sicherheitsgipfel in Berlin.
00:01:04: Hintergrund ist der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar.
00:01:08: Politik und Bahnmanagement sehen in den Kameras ein Mittel zur Deeskalation.
00:01:13: Datenschützer warnen jedoch vor einer schleichenden Totalüberwachung im öffentlichen Raum.
00:01:19: Der hessische Datenschutzbeauftragte Alexander Rosnagel betonte, dass die Aufnahmen streng anlassbezogen bleiben müssen.
00:01:26: Eine flächendeckende Dauerüberwachung sei nicht zulässig.
00:01:30: Experten fordern das eine Aufzeichnung erst nach expliziter Ankündigung gestartet werden darf.
00:01:36: Oft habe schon der Hinweis auf die startende Aufnahme eine deeskalierende Wirkung.
00:01:42: Verschärfte Regeln für Einreisen in die Vereinigten Staaten werden frühestens Mitte-Zweitausendsechsundzwanzig wirksam.
00:01:49: Die US-Grenzschutzbehörde CBP teilte mit, dass die Details noch nicht finalisiert sein.
00:01:55: Geplant ist, das Touristen bei dem elektronischen Reiseantrag Esther künftig deutlich mehr persönliche Informationen preisgeben müssen.
00:02:03: Diskutiert werden unter anderem die Offenlegung von Social-Media-Konten der vergangenen fünf Jahre sowie zusätzliche Kontakt und Familiendaten.
00:02:13: Betroffen sind Reisende aus mehr als vierzig Ländern, die im Rahmen des Visa-Waver-Programms visumfrei einreisen dürfen.
00:02:20: Die Änderungen sollen laut Behörde dem Schutz vor terroristischen und anderen Bedrohungen dienen.
00:02:27: Die Entwicklungsplattform GitHub hat mehrere Funktionen eingeführt, die Maintainern von Open Source Projekten das Leben erleichtern sollen.
00:02:35: Hintergrund ist die zunehmende Anzahl von KI-generierten Pool Requests – also Anfragen zur Codeänderung.
00:02:42: Diese stammen oft von Personen ohne Informatik hintergrund.
00:02:46: Die neuen Funktione umfassen die Möglichkeit, Pool Requets einzuschränken oder zu deaktivieren und temporäre Interaktionslimits für bestimmte Nutzer einzurichten.
00:02:56: Demnächst soll es außerdem möglich sein, unerwünschte Beiträge direkt über die Benutzeroberfläche zu löschen.
00:03:02: Einige Open Source-Projekte haben ihr Backbounty-Programm bereits wegen zu vielen KI generierten Reports komplett eingestellt.
00:03:10: IT-Experten warnen in einem Brief an Bundesdigitalminister Carsten Wildberger vor einer strategischen Sackgasse bei Office Software an deutschen Hochschulen.
00:03:20: Während Microsoft seine Office Suite für Studierende kostenlos anbietet, kostet die staatseigene deutsche Alternative OpenDesk – € forty-fünf Euro pro Nutzer und Jahr.
00:03:30: Für eine mittelgroße Universität mit dreißigtausend Studierenden bedeutet das jährliche Mehrkosten von über eins Komma sechs Millionen Euro.
00:03:39: Die Unterzeichner fordern eine kostenfreie Bereitstellung von OpenDesK bis Mitte zwei tausend sechsundzwanzig.
00:03:46: Sie warnen, dass Deutschland sonst die Kontrolle über seine Bildungs- und Forschungsinfrastruktur verlieren könnte.
00:03:53: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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