Kurz informiert 13.02.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
1. Chipkrise https://heise.de/-11174808
2. Spotify-Leak https://heise.de/-11174438
3. Websperre https://heise.de/-11174978
4. Anrufmitschnitt https://heise.de/-11174822
5. Ariane 6 https://heise.de/-11175082
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurse informiert bei heise online, mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Freitag den thirteenthen Februar zwetausendzechsundzwanzig mit der Frühausgabe Materialien für Chippträger könnten im Jahr zweitausend sechsundzwantzig knapp werden.
00:00:18: Das berichtet das Wall Street Journal.
00:00:20: Im Fokus stehen zwei japanische Zulieferer.
00:00:23: Nito Bo stellt sogenanntes T-Glas her Ein extrem dünnes Glasgewebe, dass die Träger unter den Chips stabilisiert.
00:00:31: Ajinomoto produziert einen speziellen Bildabfilm für die Verbindung zwischen Halbleiterchip und Platine.
00:00:38: Alle Prozessoren, Grafikkarten und KI-Beschleuniger benötigen sie.
00:00:43: Beide Unternehmen haben Marktanteile von etwa neunzig Prozent.
00:00:47: Branchenriesen wie Nvidia kaufen verfügbare Träger für KI Beschleunige auf.
00:00:52: NitoBo erklärte bereits das neue Produktionslinien, die Lücke nicht schließen können.
00:00:58: Apple und Qualcomm sollen bereits nach Japan gereist sein, um sich Kontingente zu sichern.
00:01:04: Die Schattenbibliothek Annas Archive hat damit begonnen, Millionen Spotify-Tracks als Torrent zu veröffentlichen – insgesamt bereits zwei Komma acht Millionen Dateien.
00:01:15: Darin enthalten sind sechs Terabyte Musik.
00:01:18: Im Dezember hatte Annas archive bekannt gegeben, insgesamt sechstundachtzig Millionen Musikstücke von Spotify heruntergeladen zu haben.
00:01:26: Ende Januar reichte Spotify und betroffene Musiklabels Klage ein, und konnten eine einstweilige Verfügung vor einem US-Gericht erwirken.
00:01:35: Diese untersagt die Veröffentlichung der Dateien.
00:01:38: Die Kläger sprechen von dreistem Diebstahl – sie fordern Schadensersatz in Höhe von bis zu onehundertfünfzigtausend Dollar pro kopiertem Werk.
00:01:47: Dennoch hat sich Annas Archiv offenbar dafür entschieden mit der Veröffentlichung zu beginnen!
00:01:53: Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße hat die von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz angeordneten DNS-Sperren gegen Pornografie-Websites der Eilogruppe aufgehoben.
00:02:04: Die Richter gaben damit den Klagen des Internetanbieters I und I sowie der Eilo-Gruppe vollständig statt, Der Digital Services Act der Europäischen Union schafft ein einheitliches Regelwerk für den Jugendmedienschutz im Internet.
00:02:19: Nationale Sondervorschriften werden dadurch weitgehend verdrängt.
00:02:23: Das Gericht hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung die Berufung zum Oberverwaltungsgericht zugelassen.
00:02:29: Für Provider wie eins und eins ist das Urteil ein weiterer Etappensieg gegen ineffektive Netzsperren.
00:02:37: In der Beta-Version von Google's Telefon App können Nutzer jetzt laufende Anrufe aufzeichnen, Nutzer können die Anrufaufnahme während eines Gesprächs aktivieren oder für unbekannte Nummern automatisieren.
00:02:49: Die gespeicherten Anrufe bleiben nur lokal auf dem Gerät.
00:02:52: In Deutschland darf man Anrufen nicht heimlich aufzeichnen, sondern benötigt die explizite Zustimmung des Gesprächspartners – bei Verstoß drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren!
00:03:04: Die europäische Trägerakete Ariane VI ist erstmals mit vier Feststoffboostern ins All geflogen.
00:03:10: Sie startete vom Europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guarjana mit zweiunddreißig Satelliten für Amazon an Bord.
00:03:18: Mit den vier Boostern kann die Ariane sechs etwa doppelt so viel Last ins All bringen wie mit nur zwei Boosten.
00:03:24: Die Rakete kann bis zu elf Komma fünf Tonnen in Höhe und bis zu einundzwanzig Komma sechs Tonnen, in niedrigere Umlaufbahnen transportieren.
00:03:34: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich
00:03:37: auf heise.de.
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