Kurz informiert 10.02.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
1. AOK & ePA-Panne https://heise.de/-11170408
2. Halbleiter-Forschung https://heise.de/-11170288
3. Discord https://heise.de/-11170737
4. Whatsapp & KI-Bots https://heise.de/-11170428
5. ChatGPT als Arzt https://heise.de/-11170499
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurse informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Dienstag, den zehnten Februar, im Jahr Jahrzehnte, mit der Frühausgabe.
00:00:13: Nach einer Systemumstellung ist es bei der AOK Bayern zu erheblichen Problemen mit der elektronischen Patientenakte gekommen.
00:00:20: Ein Fehler bei IT-Dienstleistern führte dazu, dass rund six-tausend vierhundert elektronische Patientenakten vorübergehend geschlossen wurden.
00:00:29: Die Betroffenen versicherten wurden umgehend informiert.
00:00:32: Die Krankenkasse betont, dass die Daten nicht verloren gegangen, sondern lediglich aktuell nicht verfügbar sein.
00:00:39: Betroffene können sich bei dringendem Bedarf an ihre Arztpraxis oder Apotheke wenden.
00:00:44: Gemeinsam mit den IT-Dienstleistern und der Gematik arbeitet die AOK Bayern daran, die Inhalte der Akten wiederherzustellen.
00:00:53: Einen Sicherheitsvorfall schloss die AOK Bayern ausdrücklich aus.
00:00:58: Das belgische Forschungszentrum IMEG rüstet seine Halbleiterfertigung erheblich auf.
00:01:03: IMEG erforscht, wie man in Zukunft noch leistungsfähigere Computerchips herstellen kann.
00:01:09: Zusammen mit europäischen Partnern investiert das Zentrum in die neuste Generation von Litografiesystemen.
00:01:16: Ein sogenanntes high-N-A-EUV-System von ASML soll am achzehnten März eintreffen.
00:01:23: Die neue Technologie ermöglicht es, Transistoren etwa ein Komma sieben Mal kleiner zu fertigen, was die Chips leistungsfähiger macht.
00:01:31: Beteiligt an der Erweiterung sind neben Belgien auch Fraunhofer aus Deutschland und weitere europäische Institute.
00:01:38: Die Finanzierung stammt aus den EU-Fördertöpfen Digital Europe sowie Horizon Europe.
00:01:44: Während Europas Chipfertiger das Rennen um die modernsten Fertigungsprozesse aufgegeben haben, bleibt die Forschung weiterhin auf Spitzenniveau.
00:01:54: Der Messengerdienst Discord führt ab März weltweit eine Altersprüfung ein.
00:01:59: Alle neuen und bestehenden Nutzerkonten werden automatisch auf jugendgerechte Einstellungen umgestellt.
00:02:05: Um auf altersbeschränkte Inhalte zuzugreifen, müssen Nutzer ihr Alter verifizieren.
00:02:10: Discord konnte diesbezüglich in Großbritannien und Australien bereits Erfahrungen sammeln.
00:02:15: Zur Auswahl stehen Gesichtserkennung oder Ausweisvorlage.
00:02:19: Nicht verifizierte Nutzer erhalten gefilterte Inhalte.
00:02:22: Direkt Nachrichten von unbekannten Personen werden in einen separaten Posteingang gefiltert.
00:02:29: Die EU-Kommission droht Meter mit Zwangsmaßnahmen wegen der WhatsApp-Businesschnittstelle.
00:02:34: Meta schließe KI-Bots von Drittanbietern vom Zugriff auf die API aus.
00:02:39: Gleichzeitig bevorzuge der Konzern die eigene Meta AI.
00:02:43: Dem Digital Markets Act zufolge gilt WhatsApp als Gatekeeper.
00:02:48: Für solche Dienste gelten verschärfte Wettbewerbsregeln.
00:02:51: Der Konzern argumentiert, dass externe KI-Chatbots die Schnittstelle zu stark beansprucht hätten.
00:02:57: Für Metas eigene Dienste gibt es jedoch keine Restriktionen.
00:03:01: Es ist das erste relevante KI-Verfahren unter dem Digital Markets Act.
00:03:06: META hat nun Gelegenheit, auf die Vorwürfe zu reagieren.
00:03:10: Eine Studie der Universität Oxford dämpft die Hoffnungen, dass KI-Chatbots als erste Anlaufstelle für Patienten dienen könnten.
00:03:18: Für die randomisierte Studie erhielten knapp ein-tausend dreihundert Teilnehmer medizinisches Szenarien.
00:03:24: Sie sollten einschätzen, welche Erkrankung vorliegen könnte.
00:03:27: Ohne menschliche Beteiligung identifizierten die Sprachmodelle in fourundneunzig, neun Prozent der Fälle mindestens eine relevante Erkrankung.
00:03:37: Sobald jedoch echte Menschen die Modelle befragten, brachen die Werte ein.
00:03:41: Die Forscher identifizierten zwei zentrale Schwachstellen, unvollständige Informationen von den Nutzern und Missverständnisse bei der Interpretation der KI Antworten.
00:03:52: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.
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