Kurz informiert 09.02.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Chatkontrolle https://heise.de/-11169062
  2. Signal & Phishing https://heise.de/-11168254
  3. Tiktok & DSA https://heise.de/-11168302
  4. Speicherkrise https://heise.de/-11168713
  5. Renault & Broadcom https://heise.de/-11169015

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Montag, den neunten Februar, zwei Tausend sechsundzwanzig, mit der Frühausgabe.

00:00:13: Das EU-Parlament plant eine erneute Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle bis April, zwei Tausend achtundzwanzig.

00:00:20: Die Kommission und der Ministerrat wollen die Befugnis zum verdachtsunabhängigen Scannen privater Online-Kommunikation um rund zwei Jahre verlängern.

00:00:30: Federführende EU-Abgeordnete versuchen, die Frist auf ein Jahr zu begrenzen und die Scans auf bereits bekanntes Missbrauchsmaterial zu beschränken.

00:00:39: Die Maßnahme war ursprünglich als einmalige Sonderregelung gedacht, könnte nun aber zum Dauerzustand werden.

00:00:46: Laut Zahlen des Bundeskriminalamts war zwei Tausendfünfundzwanzig fast die Hälfte der gemeldeten Inhalte strafrechtlich völlig irrelevant.

00:00:54: Etwa vierzig Prozent der Verfahren richten sich mittlerweile gegen Jugendliche, nicht gegen kriminelle Netzwerke.

00:01:01: Bürgerrechtler warnen vor einem Ende des digitalen Briefgeheimnisses.

00:01:06: Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnen vor Fishing-Angriffen über den Messenger-Signal.

00:01:15: Im Fokus stehen hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalisten.

00:01:22: Die Behörden vermuten einen staatlichen oder staatlich gesteuerten Angreifer hinter der Kampagne.

00:01:28: Die Angreifer geben sich als Support-Team aus und fordern Nutzer auf, ihre Sicherheitspin oder Verifizierungs-SMS zu übermitteln.

00:01:37: Eine zweite Variante nutzt QR-Codes, um neue Geräte mit dem Konto zu verknüpfen.

00:01:42: Dies ermöglicht den Zugriff auf Nachrichten der vergangenen anderthalb Monate.

00:01:47: Vergleichbare Vorgehen sind auch bei WhatsApp möglich.

00:01:50: Die EU-Kommission hat festgestellt, dass die Videoplattform TikTok gegen den Digital Services Act verstößt.

00:01:57: Das ist das Ergebnis einer fast zweijährigen Untersuchung.

00:02:01: Das Design der Plattform verleite Menschen dazu, möglichst lange auf TikTok zu verweilen.

00:02:06: Die Mechanismen gegen negative Auswirkungen seien unzureichend.

00:02:11: TikTok habe es zudem unterlassen, der Suchtgefahr vorzubeugen.

00:02:15: Der Betreiberversuche, Nutzer in einer Art Endlos-Schleife zu halten.

00:02:20: Die Kommission fordert grundlegende Änderungen am App-Design.

00:02:24: Auch der Empfehlungsmechanismus und die Möglichkeiten für Eltern den Zugang für Kinder zu kontrollieren, müssten verbessert werden.

00:02:31: TikTok weist die Vorwürfe zurück und will die Ergebnisse mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln anfechten.

00:02:37: Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

00:02:43: Große PC-Hersteller wie HP, Dell und Acer testen derzeit Arbeitsspeicher des chinesischen Herstellers Changshin Memory Technologies, kurz CXMT.

00:02:54: Auch ASUS zeigt Interesse an dem chinesischen DRAM.

00:02:58: Weltmarktführer Lenovo dürfte als chinesisches Unternehmen bereits CXMT-Bausteine beziehen.

00:03:04: Laut Marktbeobachtern hat CXMT bereits einen weltweiten Marktanteil von fünf Prozent bei DRAM.

00:03:10: PC-Hersteller würden mit dem chinesischen Speicher kein Geld sparen, hätten jedoch einen zusätzlichen Zulieferer, um etwaige Engpässe auszugleichen.

00:03:20: Das Landgericht München I hat Renault den Verkauf der Modelle Clio und Megane in Deutschland untersagt.

00:03:26: Das Gericht gab US-Technologiekonzern Broadcom in einem Patentstreit um Ethernetverbindungen recht.

00:03:33: Beim Clio ist das Navigationssystem betroffen, beim Megane die Telematiksteuereinheit.

00:03:38: Für eine vorläufige Vollstreckung muss Broadcom eine Sicherheitsleistung von mehreren Millionen Euro bereitstellen.

00:03:44: Renault will gegen das Urteil vorgehen.

00:03:47: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.