Kurz informiert 04.02.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Verfassungsschutz https://heise.de/-11164288
- X-Razzia https://heise.de/-11163520
- AI Safety Report 2026 https://heise.de/-11163912
- Speicherkrise https://heise.de/-11164159
- IT-Recycling https://heise.de/-11163930
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurs informiert bei Heise Online, mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:07: Am Mittwoch, den vierten Februar, zw.
00:00:10: Jahrzehnte, mit der Frühausgabe.
00:00:13: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Verfassungsschutz von einem reinen Nachrichtendienst zu einem echten Geheimdienst umbauen.
00:00:21: Er plant, die Behörde mit operativen Fähigkeiten auszustatten, besonders im Bereich der Cyberabwehr.
00:00:27: Dobrindt möchte nicht nur beobachten, sondern auch zurückschlagen können.
00:00:31: Für digitale Gegenschläge setzt er auf verstärkte internationale Kooperation mit den Vereinigten Staaten und Israel.
00:00:39: Der Umbau würde jedoch das sogenannte Trennungsgebot verletzen, einen Grundpfeiler des deutschen Rechtsstaats.
00:00:45: Seit dem Ende des Nationalsozialismus trennt dieses Gebot strikt zwischen geheimer Beobachtung und exekutiven Handlungen der Polizei.
00:00:54: Verfassungsrechtler warnen vor einer rechtsstaatlichen Verunsicherung.
00:00:58: Für den Umbau wäre eine Verfassungsänderung mit zwei Drittel Mehrheit nötig.
00:01:03: Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Ratia in den Büros der Plattform X durchgeführt.
00:01:09: Die Durchsuchung erfolgte im Rahmen von Ermittlungen zu Algorithmen und der Auswahl angezeigter Beiträge auf der Plattform.
00:01:16: Zusätzlich wurden Elon Musk sowie die frühere Geschäftsführerin Linda Jacarino zu freiwilligen Anhörungen im April vorgeladen.
00:01:24: Die Ermittlungen sollen zudem auf neueste Entwicklungen ausgeweitet werden.
00:01:29: Dazu gehört der Einfluss des KI-Chatbots Grog auf die Inhalteauswahl.
00:01:34: Auch sexuelle Deepfakes und die Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden in die Untersuchungen aufgenommen.
00:01:41: Ein neuer internationaler Bericht zur KI-Sicherheit warnt, dass bisherige Sicherheitspraktiken nicht ausreichen.
00:01:48: Die Fähigkeiten allgemeiner künstlicher Intelligenz haben sich im vergangenen Jahr rasant entwickelt.
00:01:53: Auch daraus resultierende Risiken nehmen zu.
00:01:56: Über hundert unabhängige Experten aus mehr als dreißig Ländern haben den Bericht erstellt.
00:02:02: Die Wissenschaftler sehen vor allem Risiken bei Cyberangriffen, Desinformation und der zunehmenden Abhängigkeit von KI.
00:02:09: Besonders alarmierend sei die Fähigkeit von KI, Sicherheitslücken in Software zu erkennen.
00:02:15: Außerdem schwäche der Einsatz von KI-Tools, das kritische Denken und Befördere den sogenannten Automation Bias.
00:02:23: Also das unkritische Vertrauen in KI-Ergebnisse.
00:02:26: Der Bericht fordert eine Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz sowie den Aufbau institutioneller Kapazitäten.
00:02:34: Die Speicherpreise könnten im ersten Quartal-swei-tausend-sechsundzwanzig so stark steigen wie nie zuvor.
00:02:40: Marktbeobachter Trendforce erwartet Preissteigerungen bei Arbeitsspeicher von neunzig bis fünfundneunzig Prozent.
00:02:47: Bei Desktop-PCs und Notebooks sogar bis zu einhundertzehn Prozent.
00:02:52: Die Lieferknappheit ist mittlerweile so ausgeprägt, dass selbst bei den größten PC-Herstellern die Lagerbestände sinken.
00:02:58: Bei SSDs werden Preissteigerungen von bis zu sechzig Prozent erwartet.
00:03:03: Grund für die enormen Preissteigerungen ist der hohe Speicherbedarf von KI-Rechenzentren.
00:03:09: Deutsche Unternehmen gehen mit ausrangierten IT-Geräten mehrheitlich verantwortungsvoll um.
00:03:15: Laut einer Bitkom-Umfrage entsorgen vierundsiebzig Prozent ihre Hardware fachgerecht.
00:03:21: Dreiunddreißig Prozent spenden alte Laptops oder Bildschirme an Schulen und gemeinnützige Einrichtungen.
00:03:27: Weitere achtzehn Prozent verschenken Geräte direkt an Angestellte, während fünfzehn Prozent sie für Notfälle einlagern.
00:03:34: Nur ein Prozent wirft die Geräte in den Gewerbeabfall.
00:03:38: Deutschland liegt beim Elektrogeräte-Recycling mit einer Quote
00:03:50: von.
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