Kurz informiert 02.02.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. E-Evidence https://heise.de/-11161014
  2. Kündigungsbutton https://heise.de/-11161375
  3. Tesla-Video https://heise.de/-11160984
  4. E-Auto-Prämie https://heise.de/-11161296
  5. Cybersecurity Act https://heise.de/-11160544

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurse informiert bei Heise Online

00:00:04: mit der synthetischen

00:00:05: Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:07: Am Montag, den zweiten Februar, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr mit der Frühausgabe.

00:00:12: Der Deutsche Bundestag hat ein neues Gesetz zur grenzüberschreitenden digitalen Strafverfolgung beschlossen.

00:00:19: Das elektronische Beweismittel Umsetzungs- und Durchführungsgesetz ermöglicht deutschen Ermittlern Daten direkt bei Providern in anderen EU-Ländern anzufordern.

00:00:29: Betroffen sind E-Mails, Chat-Nachrichten, Verbindungsdaten und Standortinformationen von Diensten wie Google, Meta oder Microsoft.

00:00:37: Die Koalition aus CDU, CSU und SPD stimmte für das Gesetz die Opposition dagegen.

00:00:43: Kritiker bemängeln unzureichenden Rechtsschutz, da keine zwingende gerichtliche Prüfung vorgesehen ist.

00:00:49: Betroffene erfahren oft erst nach der Datenübermittlung von dem Zugriff.

00:00:54: Das Gesetz setzt das E-Evidenzpaket der EU verspätet in deutsches Recht um.

00:00:59: Deutsche Gerichte haben Microsoft und Starlink wegen Verstößen gegen Verbraucherschutzgesetze verurteilt.

00:01:06: Das Landgericht München-Eins kritisierte Microsoft, weil der Kündigungs-Button für das Office-Paket, dreihundertfünfundsechzig schwer auffindbar war und unnötige Dateneingaben erforderte.

00:01:17: Nutzer ohne Zugang zu ihrem E-Mail-Konto konnten ihre Abos nicht kündigen.

00:01:22: Das Landgericht Karlsruhe bemängelte bei Starlink fehlende Informationen zum Vertragspartner sowie eine irreführende Bestellschaltfläche.

00:01:31: Beide Unternehmen müssen ihre Praktiken ändern, um deutschen Verbraucherschutzgesetzen zu entsprechen.

00:01:37: Das Landgericht Frankental hat entschieden, dass Videoaufnahmen der Rundumkameras eines Tesla als Beweismittel zulässig sind.

00:01:45: In dem Fall hatte ein Tesla-Fahrer sein Fahrzeug geparkt.

00:01:48: Beim Öffnen der hinteren Tür kam es zur Kollision mit einem vorbeifahrenden Opel.

00:01:53: Der Opelfahrer behauptete, die Tür sei plötzlich geöffnet worden.

00:01:57: Das Videomaterial des Tesla zeigte jedoch, dass die Tür bereits einige Zeit offen stand.

00:02:02: Das Gericht verurteilte den Opelfahrer sowie dessen Versicherung dazu, siebzig Prozent des entstandenen Schadens von über achttausend Euro zu übernehmen.

00:02:12: Die Richter ließen die Frage offen, ob der Betrieb der Kameras gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt.

00:02:18: Selbst wenn ein Verstoß vorläge, führe dies nicht automatisch zu einem Beweisverwertungsverbot im Zivilprozess.

00:02:26: Die neue staatliche Förderung für Elektroautos hat das Kundeninteresse deutlich gesteigert.

00:02:31: Bei der Online-Plattform mineautopunkt.de hat sich der Traffic auf Elektroautoseiten im Vergleich zum Dezember mehr als verzehnfacht.

00:02:40: Online-Händler Kawao verzeichnete einen Anstieg der Elektroauto-Anfragen auf das Dreifache.

00:02:47: Privatkunden erhalten je nach Fahrzeugart und persönlichen Umständen bis zu sechstausend Euro Förderung.

00:02:53: Die Prämie gilt für reine Elektroautos, Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Range Extender.

00:03:00: Thomas Peckrohn vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe bestätigte das hohe Interesse.

00:03:06: Viele Kunden hätten jedoch noch Fragen zu den komplexen Regelungen.

00:03:11: Europäische Netzbetreiber kritisieren die Pläne der EU-Kommission, bestimmte Hersteller vollständig aus den Netzen zu verbannen.

00:03:19: Der Entwurf des zweiten Cyber Security Acts richtet sich offensichtlich gegen chinesische Anbieter wie Huawei oder ZTE.

00:03:27: Der Verband Connect Europe warnt, pauschale Eingriffe in die Lieferkette würden sich erheblich und nachteilig auf den Netzausbau auswirken.

00:03:35: Auch der Dachverband der Mobilfunkbranche GSMA betont, dass nicht alle Ausrüstungskomponenten gleichermaßen sensibel sein.

00:03:42: Die betroffenen Branchen fordern bereits mildernde Maßnahmen wie Kostenerstattungsmechanismen für den Fall eines vollständigen Bands.

00:03:51: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

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