Kurz informiert 29.01.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- China & US-Chips https://heise.de/-11157817
- OpenAI-Social-Media https://heise.de/-11158655
- DSGVO https://heise.de/-11157054
- Myanmar-Scam https://heise.de/-11158439
- KI & Hubble https://heise.de/-11158144
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:08: Am Donnerstag, den neunundzwanzigsten Januar, zwei tausend sechsundzwanzig mit der Nachmittagsausgabe.
00:00:14: China könnte nun doch NVIDIAs H-Zweihundert Chips kaufen.
00:00:18: Die chinesische Regierung hat den Konzernen Alibaba, Byte Dance und Tencent die Einfuhr von über vierhunderttausend dieser Chips genehmigt.
00:00:26: Zunächst hatten die Vereinigten Staaten ein Verkaufsverbot erlassen.
00:00:30: Nach dessen Aufweichung verbot China selbst die Einfuhr zweitklassiger KI-Chips.
00:00:35: Nun sind jedoch Auflagen mit den Genehmigungen verbunden, die noch nicht bekannt sind.
00:00:40: Weitere chinesische Firmen haben Einfuhr genehmigungen beantragt.
00:00:44: Die drei erfolgreichen Antragsteller haben bislang noch keine Prozessoren bestellt, da die Auflagen zu restriktiv sein.
00:00:51: Die amerikanischen Verkaufsgenehmigungen beinhalten eine Strafsteuer von twenty-fünf Prozent.
00:00:57: Zudem muss pro exportiertem Chip mindestens ein Chip an einen US-Abnehmer im Inland gehen.
00:01:04: OpenAI plant angeblich ein soziales Netzwerk mit biometrischer Boarderkennung.
00:01:09: Das Unternehmen will damit Bots komplett ausschließen, die in anderen Netzwerken Unruhe stiften und Panik schüren.
00:01:16: Für die Überprüfung sollen der Face ID-Sensor des iPhones oder der World Network Iris Scanner zum Einsatz kommen.
00:01:23: Der Iris Scanner ist allerdings umstritten.
00:01:26: Spanien und Portugal haben ihn wegen Datenschutzbedenken zeitweise verboten.
00:01:31: OpenAI sieht sich mit Konkurrenten konfrontiert, die eigene soziale Netzwerke besitzen.
00:01:37: Diese nutzen die Plattformen, um ihre Chatbots bekannter zu machen, sowie als Zugang zu Trainingsdaten.
00:01:43: OpenAI-Chef Sam Altman ist sowohl CEO von OpenAI als auch Vorsitzender von Tools for Humanity, dem Unternehmen das den umstrittenen Iris-Scanner herstellt.
00:01:54: Die Berliner Datenschutzbeauftragte Michael Kamp kritisiert die geplanten Änderungen an der Datenschutzgrundverordnung scharf.
00:02:02: Die Reformvorschläge der EU-Kommission zur Definition personenbezogener Daten würden an den Grundpfeilern des Datenschutzes rütteln.
00:02:10: Kampf warnt, dass durch die Änderungen zahlreiche Datenverarbeitungen aus dem Anwendungsbereich des Datenschutzrechts herausfallen könnten.
00:02:18: Statt einer Einschränkung des Anwendungsbereichs spricht sie sich für eine Stärkung von Pseudonymisierung und Anonymisierung aus.
00:02:27: In China wurden elf Personen hingerichtet, die für Online-Betrug aus Scam-Zentren in Myanmar verantwortlich waren.
00:02:34: Die Verurteilten stammten aus einer berüchtigten Mafia-Familie, die seit zwei Tausend Fünfzehn ihre Stützpunkte im Nachbarland aufgebaut hatte.
00:02:43: Von dort betrieben sie Betrug sowie illegales Glücksspiel und sperrten ihre Opfer ein.
00:02:48: In Myanmar haben kriminelle Organisationen groß angelegte Betrugsoperationen etabliert, in denen hunderttausende Menschen gezwungen werden, Personen in aller Welt über das Internet zu betrügen.
00:03:00: Der Bürgerkrieg in Myanmar begünstigt diese kriminellen Aktivitäten.
00:03:04: Dem Nachrichtensender BBC zufolge unterstützt China Milizen, die gegen die Scam-Zentren vorgehen.
00:03:12: Eine künstliche Intelligenz hat in Hubble-Aufnahmen über achthundert neue Anomalien entdeckt.
00:03:17: Der Algorithmus namens Anomaly-Match durchsuchte fast hundert Millionen Fotos des Weltraumteleskops in nur zweieinhalb Tagen.
00:03:26: Insgesamt fand er etwa eineinthausend vierhundert Anomalien, achthundert davon waren zuvor unbekannt.
00:03:32: Mehrere Dutzend können gegenwärtig nicht erklärt werden.
00:03:35: Forscher sehen darin eine wichtige Vorbereitung auf künftige Datenmengen, da moderne Instrumente schon bald mehr als fünfzig Peterbeit an wissenschaftlichen Daten liefern könnten.
00:03:46: Vielen Dank, dass ihr unseren Podcast hört.
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00:03:52: Exklusive Artikel, Hintergrundberichte, Tests, Ratgeber und Analysen.
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