Kurz informiert 28.01.2026 – spät

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

1. WhatsApp-Verschlüsselung https://heise.de/-11156854
2. Digital-Omnibus https://heise.de/-11156161
3. Social Media & Kinder https://heise.de/-11156313
4. Carsharing https://heise.de/-11156121
5. Prism https://heise.de/-11156591


Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Mittwoch, den, der Nachmittagsausgabe.

00:00:14: Eine Sammelklage gegen Meter behauptet, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp unwirksam sei.

00:00:21: Mehrere Anwaltskanzleien haben die Klage beim Bundesgericht in Kalifornien eingereicht.

00:00:26: Die Kläger aus Australien, Brasilien, Indien, Mexiko und Südafrika berufen sich auf Whistleblower.

00:00:33: Sie führen an, dass Mitarbeiter trotz Verschlüsselung Zugriff auf Nachrichten hätten.

00:00:37: WhatsApp nutzt seit April, das Signalprotokoll, das eigentlich als sicher gilt.

00:00:44: Die Kläger behaupten jedoch, WhatsApp habe eine sogenannte kleptograffic-backdoor eingebaut.

00:00:50: Zusätzlicher Code würde dafür sorgen, dass Entschlüsselungskeys an Metaserver gesendet werden.

00:00:56: Zudem stellen die Kläger eine mögliche Verbindung zur Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi, zwei Tausend Achtzehn, her.

00:01:04: Meta bezeichnete die Vorwürfe als absurd und frei erfunden.

00:01:09: Das Unternehmen erwägt rechtliche Schritte gegen die Anwälte.

00:01:13: Das Europäische Parlament kritisiert die neuen Digitalpläne der EU-Kommission Schaf.

00:01:18: Die Kommission will mit einem digitalen Omnibus-Gesetz IV verschiedene Datenschutzgesetze zusammenfassen und Regeln vereinfachen.

00:01:26: Abgeordnete warnen jedoch vor einer Aufweichung der Schutzstandards zu Gunsten großer Tech-Konzerne.

00:01:33: Besonders umstritten ist die geplante Neudefinition persönlicher Daten sowie neue Privilegien für KI-Firmen.

00:01:40: Pseudonymisierte Daten könnten künftig an Dritte weitergegeben werden, wenn diese sie angeblich nicht mehr identifizieren können.

00:01:48: Kritiker sehen darin eine Deregulierungsinitiative, die hauptsächlich die Wünsche von Big Tech-Lobbyisten erfülle.

00:01:56: In Los Angeles läuft der erste Prozess gegen Facebook und YouTube wegen angeblicher Schädigung von Kindern.

00:02:02: Über tausend ähnliche Klagen sind in den Vereinigten Staaten anhängig.

00:02:07: Eine neunzehnjährige Frau wirft den Plattformen vor, ihr schwere psychologische Schäden zugefügt zu haben, besonders schädlich sein Funktionen wie endlose Webseiten und automatisch ablaufende Videos, die folgen sein Angstzustände, Depressionen, Selbstschädigungen und Suizidalität.

00:02:26: Die junge Frau fordert Schadensersatz und prominente Warnungen auf den Plattformen.

00:02:31: Die Beklagten stellen die Vorwürfe in Abrede und argumentieren besonderes Augenmerk auf Kinderschutz zu legen.

00:02:38: TikTok und Snapchat haben sich bereits durch geheime Vergleiche aus dem Verfahren zurückgezogen.

00:02:44: Deutsche Carsharing-Anbieter sehen ihre Existenz durch neue Mobilitätsdatengesetze bedroht.

00:02:50: Die Bundesregierung will Unternehmen verpflichten, ihre Daten kostenlos und ohne Zweckbindung bereitzustellen.

00:02:57: Der Bundesverband Carsharing warnt vor der Preisgabe von Geschäftsgeheimnissen.

00:03:01: Wettbewerber könnten dann gezielt die lukrativsten Standorte angreifen, während unrentable Gebiete aufgegeben werden müssten.

00:03:09: Die Branche rechnet mit Mehrkosten von viereinhalb Millionen Euro im ersten Jahr ohne Möglichkeit zur Refinanzierung.

00:03:17: OpenAI hat mit Prism ein neues KI-Tool für wissenschaftliches Schreiben vorgestellt.

00:03:22: Die Plattform basiert auf dem übernommenen Latex-Editor CricZet und nutzt das neue GPT-Fünf-Punkt-Zwei-Modell.

00:03:30: Wissenschaftler können gemeinsam in Echtzeit an Dokumenten arbeiten, Fachliteratur durchsuchen und Diagramme erstellen.

00:03:37: Der Dienst läuft vollständig in der Cloud und ist für nicht-kommerzielle Chat-GPT-Nutzer verfügbar.

00:03:43: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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