Kurz informiert 26.01.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Microsoft & Strafverfolger https://heise.de/-11152988
  2. US-Audi-Werk https://heise.de/-11153085
  3. KI & Verkehrsüberwachung https://heise.de/-11152909
  4. Iran https://heise.de/-11151657
  5. BIROS https://heise.de/-11153033

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Montag, den XXS Januar, mit der Frühausgabe.

00:00:14: Microsoft speichert die Wiederherstellungsschlüssel seiner BitLocker-Technologie automatisch in den Online-Konten der Nutzer.

00:00:21: Das Unternehmen hat nun erstmals zugegeben, diese Schlüssel auf Anfrage an Strafverfolgungsbehörden herauszugeben.

00:00:28: Im vergangenen Jahr übergab Microsoft dem FBI-Bitlockerschlüssel im Rahmen von Ermittlungen zu einem Betrugsfall.

00:00:35: Pro Jahr erreichen Microsoft etwa zwanzig solcher Anfragen.

00:00:39: Aus Deutschland gingen zwischen Juli und Dezember twenty-fünfundzwanzig knapp fünftausend dreihundert Anfragen ein, die etwas weniger als zehntausend konnten betrafen.

00:00:50: Nutzer können die Schlüssel aus ihrem Online-Konto löschen, müssen dann jedoch selbst für die sichere Aufbewahrung sorgen.

00:00:56: Microsoft betont, dass Kunden am besten selbst entscheiden sollten, wie sie ihre Schlüssel verwalten.

00:01:03: Volkswagen kann das geplante Audi-Werk in den Vereinigten Staaten vorerst nicht bauen.

00:01:08: Konzernchef Oliver Blume erklärte gegenüber dem Handelsblatt, dass die Investition bei der aktuellen Belastung durch Zölle nicht finanzierbar sei.

00:01:17: Die Zölle hätten den VW-Konzern in den ersten neun Monaten zwei Tausend fünfundzwanzig mit zwei Komma eins Milliarden Euro belastet.

00:01:25: Blume fordert kurzfristige Kostenentlastungen und verlässliche langfristige Rahmenbedingungen.

00:01:31: Wer Investiere, Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffe, müsse auch Vorteile auf der Kostenseite haben.

00:01:38: Gespräche mit US-Präsident Donald Trump sowie Handelsminister Howard Lattnick hätten bisher nicht die benötigten Ergebnisse gebracht.

00:01:46: Volkswagen bleiben dennoch offen für Lösungen, von denen beide Seiten profitieren könnten.

00:01:52: Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt den Bundesländern den flächendeckenden Einsatz von KI-gestützten Monocams zur Überwachung des Handyverbots am Steuer.

00:02:02: Die Systeme sollen vollautomatisch erkennen, ob eine Person während der Fahrt ein Smartphone in der Hand hält.

00:02:08: Rheinland-Pfalz hat solche Systeme bereits zum Jahresbeginn in den Regelbetrieb überführt.

00:02:13: Auch in Sachsen treibt die Landesregierung eine Reform des Polizeigesetzes voran, um künftig technische Mittel wie Drohnen zur Verkehrsüberwachung einsetzen zu können.

00:02:24: Die iranische Regierung hat ihre Bevölkerung seit über zwei Wochen nahezu vollständig vom globalen Internet abgeschnitten.

00:02:31: Die Abschaltung begann am achten Januar, während landesweiter Proteste gegen das Regime.

00:02:36: Unabhängig geprüfte Opferzahlen gibt es nicht.

00:02:39: Einige Schätzungen gehen von über zwölf bis sechzehntausend getöteten Demonstranten aus.

00:02:45: Eine iranische Regierungssprecherin bezeichnete die Maßnahme als «sicherheitsbezogene Entscheidung».

00:02:51: Berichte deuten darauf hin, dass die Internetsperre mindestens bis zum iranischen Neuer am einundzwanzigsten März andauern könnte.

00:02:59: Es ist die längste und umfassendste Internetsperre in der Geschichte des Landes.

00:03:04: Eine internationale Koalition von Bürgerrechtsorganisationen fordert derzeit den Einsatz von Direct-to-cell-Technologien gegen staatliche Internetsperren.

00:03:14: Die Technologie ermöglicht es herkömmlichen Smartphones, eine direkte Verbindung zu Satelliten herzustellen.

00:03:21: Der deutsche Forschungssatellit BIROS ist nach zehn Jahren Mission in der Erdatmosphäre verglüht.

00:03:27: Das System konnte Brände und Hitzequellen mit hoher Präzision erkennen.

00:03:31: BIROS erfasste Temperaturen zwischen dreihundert und eintausend dreihundert Grad Celsius.

00:03:37: Zusammen mit dem Zwillingssatelliten TET I bildete er die Firebird-Mission.

00:03:42: Das System konnte gleichzeitig kleine Feuer- und massive Vulkanausbrüche dokumentieren.

00:03:48: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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