Kurz informiert 23.01.2026 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Tiktok USA https://heise.de/-11151264
- Datenatlas-Aus https://heise.de/-11150881
- KI & Afrika https://heise.de/-11150734
- Grok & Deepfakes https://heise.de/-11150776
- Bürger-Hackathon https://heise.de/-11150475
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online, mit der
00:00:04: synthetischen
00:00:05: Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:08: Am Freitag, den XXIII.
00:00:09: Januar, mit der Frühausgabe.
00:00:14: Die chinesische Videoplattform TikTok hat den erzwungenen Verkauf ihrer US-Tochter vor Weihnachten unterzeichnet.
00:00:20: Die Umsetzung des Verkaufs sollte bis Donnerstag erfolgen.
00:00:24: Laut Berichten haben sowohl chinesische als auch amerikanische Wettbewerbsbehörden den Verkauf genehmigt.
00:00:30: Die neue Struktur sieht vor, dass Oracle, Silver Lake und ein Investmentfonds aus Abu Dhabi zusammen forty-fünf Prozent an TikTok USA halten.
00:00:40: ByteDance behält knapp zwanzig Prozent der Aktien.
00:00:43: Oracle übernimmt das Hosting der US-Nutzerdaten und soll Algorithmusänderungen überwachen.
00:00:49: Durch den Verkauf entgeht TikTok einem Betriebsverbot in den Vereinigten Staaten.
00:00:54: Etwa die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung nutzt die App regelmäßig.
00:00:59: Das Bundesfinanzministerium und die Bundesdruckerei haben den Datenatlas Bund abgeschaltet.
00:01:05: Dieses zentrale Metadatenportal sollte Beamten helfen, behörden interne Datensätze zu finden und zu nutzen.
00:01:13: Ein unabhängiges Gutachten enthüllte jedoch gravierende Mängel.
00:01:17: Experten zufolge entsprach das System in weiten Teilen nicht einmal dem Stand der Technik von nineteenhundertsechsundachtzig.
00:01:24: Dem Portal fehlten etwa elementare Suchfunktionen wie logische Operatoren.
00:01:29: Rund vierundzwanzig Komma sechs Millionen Euro flossen seit Beginn in den Datenatlas.
00:01:34: Anonyme Quellen vermuten höhere Ausgaben.
00:01:37: Das Digitalministerium lehnte eine Übernahme als nicht wirtschaftlich ab.
00:01:42: Der Datenatlas gilt als Mahnendes Beispiel für gescheiterte Verwaltungsdigitalisierung.
00:01:49: Die Gates Foundation und OpenAI starten eine gemeinsame Initiative für den afrikanischen Gesundheitssektor.
00:01:56: Im Rahmen des Projekts Horizon One Thousand stellen die Partner zusammen fünfzig Millionen Dollar an Finanzmitteln, Technologie und Support bereit.
00:02:05: Ziel ist die Integration von künstlicher Intelligenz in die Gesundheitssysteme afrikanischer Länder.
00:02:11: Allein im Bereich südlich der Sahara mangelt es an rund fünf Komma sechs Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen.
00:02:18: Als erstes Land soll Rwanda Unterstützung erhalten.
00:02:21: Derzeit kommt dort lediglich eine medizinische Fachkraft auf ein tausend Einwohner.
00:02:27: Hier soll KI vor allem die Verwaltung entlasten.
00:02:30: Kritiker warnen vor möglichen Folgen des KI-Einsatzes im Gesundheitswesen, da Systeme wie ChatGPT nicht als Medizinprodukte zugelassen sind.
00:02:40: Elon Musk's KI Chatbot Grog hat in weniger als zwei Wochen bis zu drei Millionen sexualisierte Deepfakes generiert.
00:02:47: Das zeigen unabhängige Analysen der New York Times sowie des Center for Countering Digital Hate.
00:02:53: Betroffen waren primär Frauen, aber auch Männer und über dreiundzwanzigtausend Darstellungen von Kindern.
00:03:00: Unter den Deepfakes fanden sich auch generierte Abbildungen minderjähriger Schauspielerinnen.
00:03:05: Zwischenzeitlich entstanden hundertneunzig sexualisierte Deepfakes pro Minute.
00:03:10: Musk hat die Bildgenerierung inzwischen deaktiviert, nachdem er das Problem zunächst abgestritten hatte.
00:03:17: Die Agentur für Sprunginnovation Sprint plant im April einen Bürgerhäkerton unter dem Motto Deutschland, was nervt.
00:03:25: Bürger sollen Probleme in deutschen Verwaltungen identifizieren und digitale Lösungsvorschläge entwickeln.
00:03:31: Dreißig Themen werden ausgewählt, fünfzehn Ideen erhalten eine Finanzierung.
00:03:37: Ende zwei tausend sechsundzwanzig bekommen fünf Projekte die Zusage zur Implementierung in der Verwaltung.
00:03:44: Vorbild sind die erfolgreichen präsidialen Hackathons aus Taiwan.
00:03:48: Auf diese Weise will Sprint den Staatshaushalt entlasten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
00:03:55: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.
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