Kurz informiert 22.01.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- GB & Social Media https://heise.de/-11149869
- Threads & Werbung https://heise.de/-11149701
- Staatstrojaner https://heise.de/-11149683
- Terawave https://heise.de/-11149670
- Ubisoft https://heise.de/-11149791
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei HEISER ONLINE mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:08: Am Donnerstag, den Zweiundzwanzigsten Januar, Zweitausendsechsundzwanzig mit der Nachmittagsausgabe.
00:00:14: Das britische Oberhaus hat am Mittwoch für ein Mindestalter von Sechzehn Jahren bei Social Media Angeboten gestimmt.
00:00:21: Die Abstimmung ging mit Zweihundertsechzig zu Einhundertfünfzig Stimmen aus.
00:00:27: Die Labour-Regierung von Premierminister Kehr Starmer will das Vorhaben jedoch stoppen.
00:00:31: Starmer befürchtet, dass Kinder ins Darknet gedrängt werden könnten.
00:00:35: Über sechzig Labour-Abgeordnete unterstützen jedoch ein Social-Media-Verbot für Jugendliche.
00:00:41: Die Regierung plant nun, den Änderungsantrag im Unterhaus zu kippen, wo sie die Mehrheit hat.
00:00:47: Nach dem Vorschlag hätten Unternehmen hoch wirksame Alterskontrollen einführen müssen.
00:00:53: Das Vorgehen gilt als riskant, dass Starmergegner in den eigenen Reihen hat.
00:00:58: Meters Kurznachrichtendienst.
00:01:00: Threads führt ab nächster Woche weltweit Werbung ein.
00:01:03: Die Plattform hat mittlerweile über vierhundert Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht.
00:01:09: Ursprünglich wollte Meterschef Marc Zuckerberg Threads Werbefrei halten, bis eine Milliarde Menschen die Plattform nutzen.
00:01:16: Seit einem Jahr testet Meta bereits Werbeanzeigen in ausgewählten Regionen.
00:01:21: Threads konkurriert direkt mit Elon Musk's Plattform X. Die Werbekunden können dieselben Formate wie bei Facebook und Instagram nutzen.
00:01:29: Meta will die Werbung zunächst sparsam einsetzen und dann in den kommenden Monaten ausweiten.
00:01:36: Österreichs Opposition bringt ein Gesetz zur staatlichen Überwachung vor den Verfassungsgerichtshof.
00:01:42: Das Staatsschutzgesetz erlaubt Ermittlern, Malware heimlich auf Geräte von Bürgern zu schleusen.
00:01:48: Messenger-Anbieter müssen bei der Überwachung mitwirken.
00:01:52: Einen Verdacht auf bereits begangene Straftaten verlangt das Gesetz nicht.
00:01:56: Es reicht der Verdacht auf künftige schwere Straftaten.
00:02:00: Die Opposition kritisiert, dass Sicherheitslücken bewusst offengehalten werden.
00:02:05: Zudem fließe Steuergeld an organisierte Banden, die Informationen über Schwachstellen verkaufen.
00:02:11: Zwei-tausend neunzehn hatte der Verfassungsgerichtshof eine ähnliche Gesetzesversion bereits aufgehoben.
00:02:17: Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin plant ein eigenes Satelliten-Netzwerk namens TerraWave.
00:02:24: Im Unterschied zu Starlink soll TerraWave zweistufig aufgebaut sein.
00:02:28: Rund fünftausend zweihundertachzig Satelliten sollen im erdnahen Orbit kreisen, einhundertachtundzwanzig weitere in einer mittleren Umlaufbahn.
00:02:37: Das versprechen symmetrische Bandbreite von bis zu sechs Terabit pro Sekunde.
00:02:42: Das Angebot richtet sich an Konzerne, Datenzentren und die öffentliche Hand.
00:02:48: Blue Origin will die Satelliten selbst herstellen und mit eigenen Raketen ins All bringen.
00:02:54: Der französische Spieleentwickler Ubisoft will in den kommenden zwei Jahren zweihundert Millionen Euro einsparen.
00:03:01: Das Unternehmen hat eine grundlegende Neuausrichtung angekündigt, die weitere Stellenstreichungen zur Folge haben wird.
00:03:07: Insgesamt sechs Spiele, die bereits in Entwicklung waren, fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer, darunter auch das angekündigte Remake von Prince of Persia, Sands of Time.
00:03:18: Ubisoft will sich künftig vor allem auf Open-World-Spiele und Mehrspielertitel konzentrieren, die langfristig Einnahmen abwerfen können.
00:03:26: Die Ubisoft Aktie verlor nach Ankündigung der Sparmaßnahmen etwa acht Prozent an Wert.
00:03:32: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.
Neuer Kommentar