Kurz informiert 19.01.2026 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

1. Werbung in ChatGPT https://heise.de/-11144908
2. EU & China-Tech https://heise.de/-11145232
3. USA & Taiwan-Chips https://heise.de/-11144179
4. Sirenenalarm https://heise.de/-11145176
5. Pay-TV-Piraterie https://heise.de/-11144937


Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online, mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Montag, den neunzehnten Januar, mit der Frühausgabe.

00:00:13: OpenAI wird künftig Werbung in ChatGPT ausspielen.

00:00:17: Das Unternehmen testet die neue Finanzierungsform zunächst in den USA.

00:00:22: Betroffen sind die kostenlose Version sowie das günstigste Bezahlmodell ChatGPT Go.

00:00:28: Noch im Oktober-Zweitausend vierundzwanzig hatte OpenAI-Chef Sam Altman Werbung als letzten Ausweg bezeichnet.

00:00:35: Die Anzeigen sollen deutlich markiert werden und unterhalb der Antworten erscheinen.

00:00:40: Konversationsinhalte will OpenAI nicht an Werbetreibende weitergeben.

00:00:45: Während der Testphase soll keine Werbung an Minderjährige ausgespielt werden, sowie in heiklen Kontexten wie Gesundheit oder Politik erscheinen.

00:00:54: Der Kurswechsel kommt zu einer Zeit, in der OpenAI massive Verluste verzeichnet.

00:00:59: Das Unternehmen steht zudem unter wachsendem Konkurrenzdruck.

00:01:04: Die Europäische Union plant offenbar ein Verbot chinesischer Technologie in kritischen Bereichen.

00:01:10: Laut einem Bericht der Financial Times soll ein neues Cyber-Sicherheitsgesetz am zwanzigsten Januar vorgestellt werden.

00:01:17: Es würde chinesische Unternehmen wie Huawei und ZTE als Zulieferer für Telekommunikationsinfrastruktur ausschließen.

00:01:25: Auch bei Photovoltaikanlagen und Sicherheitsscanern sollen die chinesischen Anbieter künftig nicht mehr zum Zugekommen.

00:01:32: Die Entfernung chinesischer Technik soll zeitlich gestaffelt erfolgen, je nach Bereich, Ausstiegskosten und verfügbaren Alternativen.

00:01:40: Die EU-Kommission überarbeitet damit ihre Sicherheits- und Technologiepolitik grundlegend.

00:01:46: Ziel ist es, die Abhängigkeit sowohl von großen Tech-Konzernen der Vereinigten Staaten als auch von chinesischen Anbietern zu verringern.

00:01:55: Die Vereinigten Staaten fordern von Taiwan massive Investitionen in amerikanische Chipfabriken.

00:02:01: Taiwanische Unternehmen sollen vierzig Prozent ihrer gesamten Chipproduktion in die USA verlagern.

00:02:08: Insgesamt geht es um fünfhundert Milliarden Dollar.

00:02:11: Taiwan will damit hundertprozentige Zölle abwenden, mit denen die US-Regierung droht.

00:02:16: Weltmarktführer TSMC hat bereits einhundert Milliarden Dollar in Arizona investiert.

00:02:22: Taiwan's Wirtschaftsminister hält die Ziele jedoch für unrealistisch und spricht von zwanzig Prozent US-Anteil an fortschrittlichen Chips bis zu zwei Tausendsechsunddreißig.

00:02:32: Das Taiwanische Parlament muss dem umstrittenen Deal noch zustimmen.

00:02:37: In Sachsen-Anhalt sind erneut Sirenen ohne erkennbaren Grund ausgelöst worden.

00:02:42: Nach Halle an der Saale vor einer Woche holten nun auch in Querfurt die Warnsirenen.

00:02:47: Das Landeskriminalamt ermittelt wegen möglicher Manipulation an der Technik.

00:02:52: In Halle sprach die Stadt von einem externen Angriff.

00:02:56: Laut Ermittlern nutzen beide Städte unterschiedliche technische Systeme.

00:03:00: Ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen sei daher unwahrscheinlich.

00:03:05: Die Polizei ermittle jedoch in alle Richtungen.

00:03:08: Die Serienanlage in Querfurt war erst in Betrieb in den Jahr.

00:03:14: Der Bundesgerichtshof hat die Rechtsprechung zum sogenannten Card-Sharing grundlegend geändert.

00:03:20: Pay-TV-Piraterie durch das Weiterleiten von Entschlüsselungsdaten gilt nicht mehr als Computerbetrug.

00:03:26: Das bloße, abgreifen verschlüsselter Signale verursache keinen unmittelbaren Vermögensschaden, da Sendekapazitäten des Anbieters unberührt bleiben.

00:03:35: Strafbar bleibt das Verhalten trotzdem über das Urheberrechtsgesetz.

00:03:40: Auch wegen Beihilfe zum Erschleichen von Leistungen können Cardsharing-Betreiber verurteilt werden.

00:03:46: Das Urteil korrigiert eine jahrelange Praxis über Höhterschadensberechnungen bei PayTV Piraterie.

00:03:53: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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