Kurz informiert 16.01.2026 – spät

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Iran https://heise.de/-11143239
  2. Confer https://heise.de/-11143395
  3. NRW-Rechenzentrum https://heise.de/-11143267
  4. Juniper-Lücke https://heise.de/-11143432
  5. Gentherapie https://heise.de/-11143857

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:14: Im Iran dauert die totale Internetblockade nun mehr als eine Woche an.

00:00:19: Damit ist sie die längste landesweite Sperre seit zwei Tausend neunzehn.

00:00:23: Die Organisation Netflix warnt, dass das wahre Ausmaß der Gewalt erst sichtbar werde, wenn das Internet wieder verfügbar sei.

00:00:31: Menschenrechtsorganisationen sprechen bereits von tausenden Toten.

00:00:35: Das Regime in Teheran hatte das Internet blockiert, um gegen Massenproteste vorzugehen.

00:00:41: Zeitweise gelang es Menschen, über das Satelliten-Internet Bilder und Videos nach außen zu senden.

00:00:47: Doch auch diese Verbindungen wurden inzwischen blockiert.

00:00:50: US-Analysten gehen davon aus, dass das Regime die Proteste als Vorstufe zu einer Revolution betrachtet.

00:00:57: In Deutschland fordern Prominente und Politiker die Ausweisung des iranischen Botschafters sowie ein Betätigungsverbot der Revolutionsgarden.

00:01:06: Der Gründer des Messenger-Signal hat einen neuen KI-Chatbot vorgestellt.

00:01:11: Confer soll Gespräche vor den Einblicken Dritter schützen.

00:01:15: Anders als bei ChatGPT oder anderen Chatbots landen die Unterhaltungen nicht auf den Servern der Anbieter.

00:01:21: Nutzer melden sich mit einem Passkey an, der etwa durch Face ID oder Fingerabdruck geschützt ist.

00:01:28: Chat-Anfragen werden lokal verschlüsselt.

00:01:30: Das KI-Modell laufe zwar auf einem Server, jedoch in einer hardware-gestützt isolierten Umgebung.

00:01:37: Der Quellcode ist auf GitHub verfügbar.

00:01:39: Signalgründer Moxi Marlinsbike warnt eindringlich vor herkömmlichen KI-Chatbots.

00:01:45: Die Anbieter würden die Daten garantiert speichern, für Trainingsnutzen und vor allem monetarisieren.

00:01:51: Er befürchtet, dass Anbieter das Kontextwissen über Nutzer verwenden, um personalisierte Werbung auszuspielen.

00:01:59: Der amerikanische Investor Blackstone plant ein Rechenzentrum im westfälischen Lippetal für vier Milliarden Euro.

00:02:06: Das Projekt soll in den frühen zwei-tausend dreißiger Jahren fertiggestellt werden.

00:02:10: Das Rechenzentrum wird für Clouddienste und KI-Anwendungen genutzt.

00:02:15: Die Tochtergesellschaft Quality Technology Services wird das Vorhaben ausführen.

00:02:20: Konzerne wie Amazon Web Services und Microsoft sollen die Anlage betreiben.

00:02:25: Ausschlaggebend für den Standort war die Energieversorgung, da im nordrhein-westfälischen Lippetal bereits genügend Strom verfügbar ist.

00:02:34: Der Netzwerkausrüster Juniper Networks hat sechsundzwanzig Sicherheitsupdates für verschiedene Produkte veröffentlicht.

00:02:41: Besonders kritische Schwachstellen betreffen Juno Space sowie den Policy Enforcer mit einer Bewertung von neun Komma acht von zehn.

00:02:49: Weitere Lücken erreichen Werte von acht Komma sieben.

00:02:52: Die Schwachstellen ermöglichen Angreifern Denial of Service Angriffe und die Preissgabe von Informationen.

00:02:59: IT-Veantwortliche sollten die Updates zeitnah installieren, da Juniper seine Patches lediglich quartalsweise veröffentlicht.

00:03:07: Das Start-up Aurora Therapeutics will personalisierte Gentherapien mit CRISPR vereinfachen.

00:03:14: Das Unternehmen erhielt sechzehn Millionen Dollar-Finanzierung und zählt CRISPR-Mit-Erfinderin Jennifer Dudner zu seinen Beratern.

00:03:22: Aurora zielt auf einen übergeordneten Zulassungsansatz ab, bei dem ein Geneditor für verschiedene Mutationen angepasst werden kann.

00:03:31: Das erste Ziel ist die seltene Erbkrankheit Fenylketonurie mit etwa eineinthausend sechshundert bekannten Mutationen.

00:03:38: Betroffene müssen normalerweise eine strenge, lebenslange Diät einhalten.

00:03:43: Die US-Regulierungsbehörde FDA hat bereits neue Regulierungswege für maßgeschneiderte Therapien angekündigt.

00:03:51: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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