Kurz informiert 12.01.2026 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Instagram-Leck https://heise.de/-11137222
- Grok & Deepfakes https://heise.de/-11137138
- Whatsapp https://heise.de/-11136989
- Starlink https://heise.de/-11137339
- Datentransfers https://heise.de/-11137226
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:08: Am Montag, den zwölften Januar, im Jahr mit der Nachmittagsausgabe.
00:00:14: Kriminelle haben Daten von sechs Komma zwei Millionen Instagram-Nutzern abgegriffen.
00:00:19: Die Täter nutzten sogenannte Scraping über Instagram-Schnittstellen, um öffentlich zugängliche Informationen zu sammeln.
00:00:26: Die Daten stammen aus dem Jahr, und umfassen Nutzernamen, Anzeigenamen, Konto-IDs und teilweise geografische Informationen.
00:00:37: Die Datensätze enthielten zudem E-Mail-Adressen, manchmal zusätzlich Telefonnummern.
00:00:42: Ursprünglich wurden die Informationen in einem Untergrundforum angeboten.
00:00:47: Nun sind sie in der Datenbank des Projekts Have I Been Pawned auffindbar, wo Betroffene ihre E-Mail-Adressen überprüfen können.
00:00:55: Passwörter oder andere sensible Informationen sind nach bisherigen Erkenntnissen nicht betroffen.
00:01:02: Indonesien und Malaysia haben als erste Staaten den Zugriff auf den KI-Chatbot GROC gesperrt.
00:01:08: Der Grund?
00:01:09: Nutzer können mit GROC weiterhin Fotos von Menschen ohne deren Einverständnis digital entkleiden, auch von Minderjährigen.
00:01:17: Malaysia forderte von der Plattform X strengere Maßnahmen gegen den wiederholten Missbrauch.
00:01:22: GROC wurde zwar eingeschränkt, die Bildgenerierung ist aber weiterhin in Direktnachrichten oder gegen Bezahlung möglich.
00:01:29: Indonesien begründet die Sperre mit dem Schutz von Frauen, Kindern und der Gesellschaft vor Fake-Pornografie.
00:01:36: Die britische Medienaufsichtsbehörde OFCOM untersucht derzeit, ob GROC gegen den Online-Safety Act verstößt.
00:01:44: Die EU-Kommission prüft, ob WhatsApp als sehr große Online-Plattform unter das Gesetz über digitale Dienste eingestuft werden soll.
00:01:52: WhatsApp meldete, einundfünfzig Komma sieben Millionen monatlich aktive Nutzer in seinen öffentlichen Kanälen.
00:01:59: Das liegt über der Grenze von fünfundvierzig Millionen, die für sehr große Online-Plattformen gilt.
00:02:05: Private Nachrichten fallen nicht unter das Gesetz.
00:02:08: Öffentliche WhatsApp-Kanäle verhalten sich allerdings wie Social Media-Plattformen.
00:02:13: Bei einer Einstufung müsste WhatsApp strengere Anforderungen erfüllen, etwa regelmäßige Risiko-Bewertungen.
00:02:20: Meta betreibt mit Facebook und Instagram zwei Dienste, die bereits als sehr große Online-Plattformen eingestuft sind.
00:02:28: Die US-Telekommunikationsbehörde FCC hat SpaceX erlaubt, weitere siebentausendfünfhundert Starlink-Satelliten der zweiten Generation ins All zu bringen.
00:02:38: Damit darf das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk nun fünfzehntausend dieser Internet-Satelliten im AirTorbit betreiben.
00:02:46: SpaceX muss mindestens die Hälfte davon bis Dezember zwetausend achtundzwanzig starten und in Betrieb nehmen.
00:02:53: Starlink liefert mit mehr als neuntausend vierhundert aktiven Satelliten bereits jetzt schnelle Internetverbindungen auf allen Kontinenten.
00:03:02: Der strategische Wert des Netzwerks wurde unter anderem im Ukraine-Krieg deutlich und ermöglicht aktuell Kontakte in den Iran trotz Internetblockaden.
00:03:12: Mehr als sechs von zehn Unternehmen in Deutschland übertragen personenbezogene Daten in Länder außerhalb der Europäischen Union.
00:03:20: Die Transfers erfolgen überwiegend an externe Dienstleister, Geschäftspartner und konzerninterne Einheiten.
00:03:27: Fast alle dieser Unternehmen nutzen internationale Datentransfers für den Zugriff auf Cloud-Angebote und Kommunikationssysteme.
00:03:35: Als wichtigstes Zielland nennen die Unternehmen die Vereinigten Staaten.
00:03:40: Ein Verzicht auf internationale Datentransfers hätte nach Ansicht von seventy-fünf Prozent der befragten Unternehmen unmittelbar höhere Kosten zur Folge.
00:03:49: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.
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