Kurz informiert 07.01.2026 – spät

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Milliarden für xAI https://heise.de/-11132184
  2. Spam & Exchange https://heise.de/-11132276
  3. Stromausfall Berlin https://heise.de/-11132094
  4. D-Link-Router https://heise.de/-11132268
  5. Digitalpolitik https://heise.de/-11132683

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:13: Elon Musk's KI-Firma XAI hat zwanzig Milliarden Dollar frisches Kapital eingesammelt.

00:00:20: Das Geld kommt unter anderem von Nvidia, Cisco und dem Emirat Qatar.

00:00:25: Mit der Finanzierung will XAI das größte GPU-Cluster der Welt aufbauen.

00:00:29: Nvidia dürfte einen Teil seines Geldes zurückbekommen, da XAI damit Nvidia Chips kaufen will.

00:00:36: Die Finanzierung erfolgt mitten in einem anhaltenden Skandal um sexualisierte Deepfakes.

00:00:42: Nutzer verwenden den KI-Chatbot GROCK auf X, um Fotos von Frauen und Minderjährigen digital zu entkleiden, ohne Einverständnis der Betroffenen.

00:00:52: Obwohl X behauptet, das Problem behoben zu haben, erstellt GROCK weiterhin entsprechende Bilder.

00:00:57: Mehrere Staaten und die EU haben Maßnahmen angekündigt.

00:01:02: Microsoft setzt eine geplante Spam-Schutz-Maßnahme in Exchange Online vorerst aus.

00:01:08: Das Unternehmen wollte die Anzahl sendbarer E-Mails an externe Empfänger begrenzen.

00:01:13: Die Begrenzung sollte bei zweitausend externen Empfängern in vierundzwanzig Stunden liegen.

00:01:18: Dabei zählt jede einzelne E-Mail als ein Empfänger.

00:01:21: Kunden signalisierten erhebliche, betriebliche Herausforderungen.

00:01:25: Microsoft will nun andere Maßnahmen entwickeln.

00:01:29: Die bisherigen Begrenzungen von zehntausend Empfängern pro Tag bleiben unberührt.

00:01:33: Das Ziel sei weiterhin, gegen Missbrauch wie Spam oder bösartige Mail-Aktivitäten vorzugehen.

00:01:40: Nach dem Brandanschlag auf eine Stromtrasse in Berlin arbeiten die Netzbetreiber mit Hochdruck daran, die Mobilfunkversorgung wiederherzustellen.

00:01:49: Zahlreiche Mobilfunkstandorte und die Festnetzinfrastruktur waren ohne Strom.

00:01:54: Die Betreiber nutzen mobile Generatoren und richten Antennen aus angrenzenden Gebieten in das Ausfallgebiet aus.

00:02:02: Bei Vodafone sind neununddreißig Standorte betroffen, bei der Telekom neunundzwanzig und bei O-Two achtzehn.

00:02:09: Die Netzbetreiber sind rechtlich dazu verpflichtet, ihre Telekommunikationsdienste in Notlagen aufrechtzuerhalten.

00:02:16: Das gilt in erster Linie für Anrufe und SMS.

00:02:19: Die Stromversorgung für den Südwesten Berlins soll bereits am Mittwochvormittag wiederhergestellt werden, einen Tag früher als ursprünglich angekündigt.

00:02:29: Besitzer alter D-Link DSL-Router sollten ihre Geräte dringend ersetzen.

00:02:34: Angreifer nutzen derzeit eine kritische Sicherheitslücke aus, um Router vollständig zu kompromittieren.

00:02:40: Betroffen sind mehrere Modelle.

00:02:42: Der Support für diese Geräte ist bereits seit Jahrzehntausend zwanzig ausgelaufen.

00:02:46: Seitdem gibt es keine Sicherheitsupdates mehr.

00:02:49: Die Link hat die Attacken bestätigt und prüft derzeit, ob noch weitere Modelle verwundbar sind.

00:02:55: Die schwarz-rote Bundesregierung hat seit Amtszeitbeginn im Mai mehr als die Hälfte ihrer digitalpolitischen Vorhaben in Angriff genommen.

00:03:03: Das geht aus dem Digitalmonitor des Branchenverbands BITCOM hervor.

00:03:08: Von zweihundertsebzehn gefassten Vorhaben befinden sich neun und neunzig in der Umsetzung.

00:03:13: Dreizehn sind bereits abgeschlossen.

00:03:16: Einhundertundfünf Maßnahmen hat die Regierung noch nicht begonnen.

00:03:20: Zu den abgeschlossenen Vorhaben zählen die Modernisierungsagenda für Bund und Länder sowie der Digitalpakt zwei Punkt Null für digitale Schulausstattung.

00:03:30: BITCOM führt das vor allem auf den Einfluss des neu geschaffenen Digitalministeriums unter Carsten Wildberger zurück.

00:03:37: In diesem Jahr stehen wichtige Schlüsselprojekte an, etwa eine nationale Rechenzentrumsstrategie sowie eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes.

00:03:47: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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