Kurz informiert 19.12.2025 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Biometrie-Deal https://heise.de/-11120410
  2. Digitalpakt 2.0 https://heise.de/-11120161
  3. Internet Governance Forum https://heise.de/-11120416
  4. Fähren-Cyberangriff https://heise.de/-11119833
  5. Biofilter https://heise.de/-11119596

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online,

00:00:04: mit der synthetischen

00:00:05: Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Freitag, den neunzehnten Dezember zwei tausendfünfundzwanzig, mit der Frühausgabe.

00:00:13: Der EU-Rat hat Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über ein weitreichendes Biometrieabkommen autorisiert.

00:00:20: Die geplante Partnerschaft für verstärkten Grenzschutz soll amerikanischen Behörden direkten Zugriff auf biometrische Daten aus europäischen Polizeidatenbanken gewähren.

00:00:31: Im Gegenzug strebt die EU vergleichbaren Zugang zu US-amerikanischen Datensätzen an.

00:00:37: Zunächst sollen einzelne EU-Staaten bilaterale Verträge mit den USA schließen.

00:00:43: Zudem planen die Vereinigten Staaten parallel eine massive Ausweitung der Datenerfassung bei Reisenden.

00:00:49: Reisende sollen künftig auch ihre Social-Media-Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre offenlegen.

00:00:55: Kritiker warnen vor mangelndem Datenschutz, da das amerikanische Schutzniveau nicht europäischen Standards entspricht.

00:01:03: Bund und Länder haben sich auf den Digitalpakt zwei Punkt Null geeinigt.

00:01:08: Das neue Programm stellt von zwei tausend sechsundzwanzig bis zwei tausend dreißig erneut fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen bereit.

00:01:17: Anders als beim ersten Digitalpakt, teilen sich Bund und Länder die Kosten nun helftig.

00:01:23: Jede Seite trägt zwei Komma fünf Milliarden Euro bei.

00:01:27: Der erste Digitalpakt war für die Länder günstiger, sie mussten nur zehn Prozent der Kosten übernehmen.

00:01:33: Vereinfachte Verwaltungsprozesse und länderübergreifende Projekte sollen die Umsetzung nun beschleunigen.

00:01:40: Kommunale Schulträger können künftig pauschalierte Zuweisungen erhalten, was den Bürokratieaufwand reduziert.

00:01:47: Zusätzlich investiert der Bund bis zu zweihundertfünfzig Millionen Euro in die Fortbildung von Lehrkräften.

00:01:54: Die Vereinten Nationen haben das Internet Governance Forum nach zwanzig Jahren zu einer permanenten Institution erklärt.

00:02:02: Die UN-Generalversammlung nahm die Abschlusserklärung zur Überprüfung des Weltgipfels der Informationsgesellschaft an.

00:02:09: Damit bleibt die Verwaltung des globalen Internets ein Multi-Stakeholder-Prozess, an dem Nebenregierungen auch Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft beteiligt sind.

00:02:20: Deutschland unterstützt das Forum mit einer Million Euro.

00:02:23: Der universelle Zugang zum Internet bleibt eine wichtige Aufgabe, da in den ärmsten Ländern der Welt lediglich dreiundzwanzig Prozent der Bevölkerung online sind.

00:02:34: Französische Behörden haben zwei Crew-Mitglieder auf einer Personenfähre festgenommen.

00:02:39: Die Verdächtigen, ein Lette und ein Bulgare, sollen versucht haben, unbefugt auf die Computersysteme des Schiffs zuzugreifen.

00:02:46: Der lettische Verdächtige befindet sich in Haft und wird beschuldigt, für eine ausländische Macht gehandelt zu haben.

00:02:52: Frankreichs Innenminister deutete an, dass Russland im Verdacht stehe.

00:02:57: Die Schadsoftware könnte ein sogenannte Remote Access Trojan gewesen sein, der die vollständige Kontrolle über die Schiffssysteme ermöglicht hätte.

00:03:05: Nach einer gründlichen Sicherheitsüberprüfung wurde die Fähre wieder in Betrieb genommen.

00:03:11: Wissenschaftler der Lochborough University haben einen Biofilter aus Kaffeesatz entwickelt, der Schwermetalle aus Wasser entfernen kann.

00:03:19: Durch erhitzen des Kaffeesatzes entsteht eine hochporöse Biokohle, die bis zu achtundneunzig Prozent des Bleis aus Wasser filtern kann.

00:03:28: Auch für Kupfer und Zink erreicht der Filter eine Reinigungsleistung von bis zu sechsundneunzig Prozent.

00:03:34: Bereits unverarbeiteter Kaffeesatz kann bei niedrigen Metallkonzentrationen eingesetzt werden.

00:03:40: Die Forscher halten ihre kostengünstige und umweltfreundliche Methode für industriell skalierbar.

00:03:47: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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