Kurz informiert 18.12.2025 – früh
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- Nvidias GPU-Produktion https://heise.de/-11118770
- Produkthaftung https://heise.de/-11118796
- ResidentBat https://heise.de/-11118846
- Apple & DMA https://heise.de/-11118716
- Prime Video & Werbung https://heise.de/-11118365
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:08: Am Donnerstag, den achzehnten Dezember, twenty-fünfundzwanzig, mit der Frühausgabe.
00:00:14: NVIDIA plant offenbar, die Produktion von Grafikchips für GeForce Grafikkarten im ersten Halbjahr, zweitausendzechsundzwanzig deutlich zu reduzieren.
00:00:22: Gerüchten aus China zufolge soll die Fertigung um dreißig bis vierzig Prozent zurückgehen, im Vergleich zum ersten Halbjahr zweitausendfünfundzwanzig.
00:00:31: Nvidia verdient mit KI-Beschleunigern für Rechenzentren deutlich mehr Geld als mit Grafikkarten für Gamer.
00:00:37: Im letzten Quartal betrug der Server-Umsatz einundfünfzig Milliarden Dollar.
00:00:42: Der GeForce-Umsatz lag hingegen bei nur vier Komma drei Milliarden Dollar.
00:00:47: Die Verknappung könnte zu höheren Preisen für Grafikkarten führen.
00:00:51: Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts beschlossen.
00:00:57: Künftig wird Software rechtlich mit herkömmlichen Produkten gleichgestellt.
00:01:02: Wenn fehlerhafte Software oder KI-Systeme Schäden verursachen, greift dann unmittelbar das Produkthaftungsrecht.
00:01:09: Führt etwa eine fehlerhafte Software in einem autonomen Fahrzeug zu einem Unfall, haftet künftig der Hersteller.
00:01:16: Auch Betreiber von Online-Marktplätzen können haften, wenn Hersteller außerhalb der EU sitzen.
00:01:21: Geschädigte erhalten Beweiserleichterungen bei komplexen IT-Systemen.
00:01:26: Open Source Software bleibt ausgenommen.
00:01:29: Wirtschaftsverbände kritisieren die Regelungen als zu weitgehend.
00:01:33: Sie warnen vor steigenden Kosten sowie unkalkulierbaren Haftungsrisiken.
00:01:39: Der belarussische Geheimdienst nutzt seit mindestens two-tausend-einundzwanzig eine Spionagesoftware namens ResidentBad, um Journalisten und Oppositionelle zu überwachen.
00:01:50: Das deckten Reporter ohne Grenzen und die Organisation resident.ngo auf.
00:01:56: Die Schadsoftware wird bei Verhören manuell auf entsperrten Smartphones installiert.
00:02:01: Sie kann Anrufe protokollieren SMS auslesen, Mikrofonaufnahmen erstellen und sogar verschlüsselte Messenger-Nachrichten abgreifen.
00:02:09: Die Spyware greift die Inhalte direkt am Endgerät ab, bevor sie verschlüsselt werden.
00:02:14: Google wurde informiert und will Betroffene nutzer warnen.
00:02:17: Reporter ohne Grenzen fordert ein weltweites Verbot invasiver Spionage-Technologien.
00:02:24: Apple hat die ersten EU-Interoperabilitätsvorgaben unter dem Digital Markets Act fristgerecht umgesetzt.
00:02:31: Die Europäische Union hatte den Konzern als Gatekeeper eingestuft und zur Öffnung seines Ökosystems verpflichtet.
00:02:38: Mit IOS-Sechs und zwanzig Punkt drei können iPhone-Mitteilungen künftig in vollem Umfang auch an andere Geräte als nur die Apple Watch weitergeleitet werden.
00:02:48: Das kommt etwa Trägern von Garmin-Uren und anderen Herstellern zugute.
00:02:52: Bis Jahresende muss Apple zu dem bequemes Pairing und erweiterte NFC-Funktionen unterstützen.
00:02:59: Apple hat die Vorgaben zwar erfüllt, allerdings auch Berufung gegen die Vorgaben eingelegt.
00:03:05: Das Landgericht München I hat Amazon verboten, Kunden einseitig Werbung in Prime Video aufzuzwingen.
00:03:11: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte erfolgreich geklagt.
00:03:15: Amazon hatte Anfang-Zweitausend-Zwanzig per Mail mitgeteilt, dass ab Februar Werbung gesendet würde, wer keine Werbung wollte, sollte monatlich zwei Euro neunundneunzig mehr zahlen.
00:03:27: Das Gericht sieht darin einen Verstoß gegen den lauteren Wettbewerb.
00:03:31: Die Richter bewerteten die Mail als irreführend, da weder die Nutzungsbedingungen noch das Gesetz eine solche einseitige Vertragsänderung erlauben.
00:03:39: Amazon will das Urteil prüfen.
00:03:42: Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache.
00:03:45: Unser erfolgreiches YouTube-Format CT-Dreitausenddrei mit Jan Keno Janssen erhält seinen eigenen Podcast CT-Viertausendvier.
00:03:55: Jan Keno und Christian Lutz-Weiken plaudern jeden Donnerstag brühwarme Betriebsgeheimnisse aus der Tech-Journalisten-Bubble aus.
00:04:03: Hört gerne rein CT-Viertausendvier überall, wo es Podcasts gibt.
00:04:08: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.
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