Kurz informiert 17.12.2025 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Verbrenner-Aus https://heise.de/-11117258
  2. IRIS2 in Köln https://heise.de/-11117286
  3. Ford https://heise.de/-11117366
  4. Offshore-Windkraft https://heise.de/-11117302
  5. Speicherkrise https://heise.de/-11117136

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Mittwoch, den siebzehnten Dezember, zwei Tausendfünfundzwanzig mit der Frühausgabe.

00:00:13: Die EU-Kommission plant eine Kehrtwende beim sogenannten Verbrenner aus.

00:00:18: Nach den bisherigen Plänen sollten Neuwagen ab zwei Tausendfünfunddreißig kein klimaschädliches CO-Zwei mehr ausstoßen dürfen.

00:00:25: Nun schlägt die Brüsseler Behörde vor, dass Autos mit Verbrennungsmotor auch nach diesem Datum noch zugelassen werden können.

00:00:32: Das neue Ziel – nur noch neunzig Prozent CO²-Reduzierung im Vergleich zum Basisjahr-Zweitausend-Einundzwanzig.

00:00:40: Die restlichen zehn Prozent sollen durch umweltfreundlichen Stahl und klimafreundlichere Kraftstoffe ausgeglichen werden.

00:00:47: Biokraftstoffe und E-Fuels sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.

00:00:52: Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte den Vorschlag.

00:00:55: Kritik kommt hingegen aus dem Bundesumweltministerium und von den Grünen im EU-Parlament.

00:01:01: Sie warnen, dass die Pläne die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie gefährden könnten.

00:01:07: In Köln soll das Herzstück der europäischen Weltraumsicherheit entstehen.

00:01:11: Nordrhein-Westfalen investiert fünfzig Millionen Euro in den neuen Goof-Satcom Hub auf dem Gelände des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

00:01:21: Das Koordinationszentrum soll die sichere behördliche Satellitenkommunikation in Europa steuern.

00:01:27: Der HAP wird eine Schlüsselrolle für das geplante Iris-II-Programm übernehmen.

00:01:32: Mit dem Programm will die EU hunderte Satelliten ins All bringen, um eine lückenlose und hochsichere Breitbandversorgung zu gewährleisten.

00:01:40: Forschungsministerin Dorothea Baer betonte, dass Europas Zukunft auch im All verteidigt werde.

00:01:47: Ford steigt aus dem Geschäft mit großen Elektrofahrzeugen aus.

00:01:50: Der Rückzug kostet den Konzern fünf einhalb Milliarden Dollar in den nächsten zwei Jahren.

00:01:55: Zusätzlich fallen Abschreibungen von neunzehn einhalb Milliarden Dollar an.

00:01:59: Der letzte rein elektrische Pickup F- onehundertfünfzig Lightning ist bereits vom Band gerollt.

00:02:05: Stattdessen plant Ford einen seriellen Hybrid-Antrieb für künftige Modelle.

00:02:09: Zwei Tausend Dreißig soll noch die Hälfte aller neuen Ford-Fahrzeuge aus reinen Verbrennern bestehen.

00:02:15: Die andere Hälfte teilen sich Hybride, Elektroautos und serielle Hybridfahrzeuge.

00:02:20: Zukünftig will Ford außerdem große Akkus für Stromnetze und Rechenzentren verkaufen.

00:02:26: China dominiert die weltweite Offshore-Windkraft.

00:02:30: Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt stehen einundfünfzig Prozent aller Offshore-Windturbinen in chinesischen Gewässern.

00:02:37: Die EU kommt nur noch auf sechsundzwanzig Prozent, Großbritannien auf neunzehn.

00:02:43: Zwei-tausend-einundzwanzig war das Verhältnis noch ausgeglichener.

00:02:46: Forscher nutzen Radardaten von Sentinel-I-Satelliten sowie künstliche Intelligenz, um die Turbinen zu überwachen.

00:02:53: Deutschland liegt mit neun-kommer vier Gigawatt bislang im Plan für das Ziel von dreißig Gigawatt bis zwei-tausend-dreißig.

00:03:00: Als größtes Problem gilt die Netzanbindung.

00:03:03: Oft stehen fertige Windparks monatelang still.

00:03:07: Die Speicherkrise bei Arbeitsspeicher und SSDs könnte sich bald entspannen.

00:03:12: Edward Chrysler, PR-Manager beim Grafikkartenhersteller Seth Fire, erwartet eine Stabilisierung in sechs bis acht Monaten.

00:03:20: Er verglich die Situation mit früheren Zollpanikkäufen, die die Preise ebenfalls hochgetrieben hätten.

00:03:26: Chrysler empfiehlt Nutzern, vorhandene PCs weiterzunutzen und nicht in Panik zu verfallen.

00:03:31: Die meisten drei bis vier Jahre alten Computer könnten noch ein bis zwei Jahre problemlos genutzt werden.

00:03:38: Künstliche Intelligenz bezeichnete er als schwarzes Loch, das alle Hardware-Ressourcen verschlinge, wie zuvor auch das Kryptomeining.

00:03:46: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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