Kurz informiert 15.12.2025 – spät
Shownotes
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:
- US-KI-Regulierung https://heise.de/-11114371
- Google & DMA https://heise.de/-11113513
- Roblox in Russland https://heise.de/-11114877
- Teamviewer-Lücke https://heise.de/-11114835
- Verbrenner-Aus https://heise.de/-11114809
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
00:00:08: Am Montag, den Fifzehnten Dezember zweitausendfünfundzwanzig mit der Nachmittagsausgabe.
00:00:14: Die Vereinigten Staaten von Amerika planen ein bundesweites KI-Gesetz, das über den Gesetzen einzelner Bundesstaaten steht.
00:00:22: US-Präsident Donald Trump hat dazu ein entsprechendes Dekret unterzeichnet.
00:00:27: Damit sollen KI-Hersteller nicht mehr mit unterschiedlichen Regelwerken der verschiedenen Bundesstaaten konfrontiert werden.
00:00:33: Es sei für KI-Hersteller zunehmend schwierig, sich überall an die Regeln zu halten, insbesondere für Start-ups.
00:00:41: Zudem will die Regierung bereits verabschiedete Gesetze einzelner Bundesstaaten überprüfen.
00:00:46: Sie könnten aufgehoben werden, wenn sie Innovationen zu stark ausbremsen.
00:00:51: Google droht eine hohe Geldstrafe wegen des Playstores.
00:00:55: Die Europäische Kommission beanstandet, technische Beschränkungen, die App-Entwickler daran hindern, Nutzer zu anderen Kanälen zu leiten.
00:01:03: Dort könnten Kunden günstigere Angebote außerhalb von Googles Ökosystem finden.
00:01:09: Auch die Servicegebühr für die Vermittlung neuer Kunden gehe über das gerechtfertigte Maß hinaus.
00:01:14: Google hat bereits Änderungen angekündigt, so sinken die Transaktionsgebühren etwa von zehn auf drei Prozent.
00:01:22: Diese Anpassungen reichen der EU jedoch nicht aus.
00:01:25: Google hat bis zum ersten Quartal, zwei Tausend sechsundzwanzig, Zeit für weitere Änderungen.
00:01:30: Mögliche Strafen können mehrere Milliarden Euro betragen.
00:01:34: Nach der Sperrung der Spieleplattform Roblox in Russland haben Kinder und Jugendliche begonnen, die Entscheidung zu kritisieren.
00:01:41: Am Wochenende kam es zu ersten Protesten in dem Land.
00:01:45: Die Staatsführung in Moskau gestand ein, dass viele Briefe zu dem Thema eingegangen seien.
00:01:50: Eine Aktivistin für Internet-Sensur will über sechzigtausend Beschwerden erhalten haben.
00:01:55: Die Hälfte der Kinder hätten gesagt, dass sie Russland deshalb verlassen wollen.
00:02:00: Am Sonntag gingen in der Sibirischen Stadt Tomsk sogar ein paar Dutzend Menschen auf die Straße.
00:02:06: Öffentliche Proteste sind in Russland sehr ungewöhnlich, auch aufgrund der Repressalien, die Demonstranten dort drohen.
00:02:13: Über die Fernwartungsplattform TeamViewerDex können Angreifer verwaltete Firmencomputer attackieren.
00:02:20: Die Sicherheitsprobleme betreffen sowohl die Software as a Service als auch lokale Installationen.
00:02:26: Insgesamt wurden vier Sicherheitslücken mit hohem Bedrohungsgrad entdeckt.
00:02:30: Bei erfolgreichen Attacken können bereits authentifizierte Angreifer eigene Befehle auf verwalteten Geräten ausführen.
00:02:38: Weitere Schwachstellen ermöglichen Zugriff auf geschützte Informationen oder die Ausführung von Schadcode mit Systemrechten.
00:02:46: Die Entwickler haben die Probleme in TeamViewerDex Version-Version-Fünfundzwanzig-Punkzwölf behoben.
00:02:52: Ökonomen warnen vor einer Aufweichung des geplanten Verbrennerendes in der Europäischen Union.
00:02:58: Am sechzehnten Dezember sollen offizielle Pläne vorgestellt werden, die den Flottengrenzwert von Null Gramm CO² ab zwei Tausend fünfunddreißig aufweichen könnten.
00:03:08: Vermutlich wird es für Neuwagen mit Verbrenner auch nach der Frist noch eine Option auf Erstzulassungen geben.
00:03:14: Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer kritisierte die mögliche Abkehr scharf.
00:03:20: Die Maßnahme löse weder die aktuellen Probleme der Autohersteller, noch sichere sie Industriearbeitsplätze in Deutschland.
00:03:27: Sie warnte vor widersprüchlichen Signalen an die Industrie, zumal viele Unternehmen bereits in alternative Antriebe investiert hätten.
00:03:35: Weitere Ökonomen äußerten sich ebenfalls skeptisch.
00:03:38: Sie sehen die Probleme deutscher Hersteller weniger im Verbrenner aus als in technologischen Rückständen.
00:03:45: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.
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