Kurz informiert 12.12.2025 – früh

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Paypal-Datenskandal https://heise.de/-11111140
  2. Globalfoundries https://heise.de/-11112139
  3. OpenAI-Lizenzen https://heise.de/-11112540
  4. Zoll-Smartphone-Flop https://heise.de/-11111944
  5. eID & Geldwäsche https://heise.de/-11112667

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Freitag, den zwölften Dezember, twenty-fünfundzwanzig, mit der Frühausgabe.

00:00:13: Ein Gutachten des Netzwerks Datenschutzexpertise wirft dem Bezahldienst PayPal massive Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung vor.

00:00:22: Besonders kritisiert wird die Nutzung von Transaktionsdaten für Werbezwecke.

00:00:27: PayPal nutzt Kaufdaten aus dem eigenen Netzwerk, um zielgerichtete Werbung auf Webseiten Dritter auszuspielen.

00:00:34: Die Experten bemängeln, dass die Einwilligung zur Werbung bei der Kontoeinrichtung voreingestellt ist.

00:00:40: Zudem gibt PayPal Daten an rund sixhundert Unternehmen weltweit weiter.

00:00:45: Für Nutzer sei nicht nachvollziehbar, welche Daten an wen fließen.

00:00:49: Auch die Speicherdauer von pauschal zehn Jahren nach Vertragsende überschreite das rechtlich zulässige Maß.

00:00:56: PayPal prüft das Gutachten der Zeit.

00:00:59: Die EU-Kommission hat dem Chip-Auftragsfertiger Global Foundrys eine Förderung von vierhundertfünfundneunzig Millionen Euro genehmigt.

00:01:08: Mit dem Geld will das Unternehmen sein Werk in Dresden ausbauen.

00:01:12: Die Förderung erfolgt im Rahmen des European Chips Act, der die heimische Halbleiterproduktion stärken soll.

00:01:18: Der Ausbau hat bereits begonnen und soll bis zwei tausend achtundzwanzig seine volle Produktionskapazität erreichen.

00:01:25: Die jährliche Fertigungskapazität soll dabei von rund ninehundertfünfzigtausend auf eins Komma eins Millionen Wave versteigen.

00:01:34: Der Medienkonzern Disney lizenziert über zweihundert Charaktere für die Videokai Sora von OpenAI.

00:01:42: Gleichzeitig investiert Disney eine Milliarde Dollar in das KI-Unternehmen.

00:01:46: Nutzer sollen mit wenigen Worten, kurze Videos mit Figuren von Disney, Marvel, Pixar und Star Wars generieren können, etwa Mickey Mouse, Darth Vader und Iron Man.

00:01:57: Videos auf Basis von Schauspielern oder deren Stimmen sind ausgenommen.

00:02:01: Für Disney bedeutet der Schritt eine Kehrtwende.

00:02:04: Bislang verfolgte der Konzern nicht lizenzierte Verwendungen seiner Marken konsequent.

00:02:09: Noch im Sommer klagte Disney gegen die Verantwortlichen des KI-Bildgenerators Mid Journey.

00:02:15: Der Bundesrechnungshof kritisiert das Bundesfinanzministerium für eine Fehlinvestition von thirty-fünf Millionen Euro.

00:02:23: In den Jahren two-tausend-einundzwanzig und zweiundzwanzig kaufte das Ministerium gut siebzehntausend Smartphones für den Zoll.

00:02:31: Die Smartphones sollten den verschlüsselten Austausch von Verschlusssachen ermöglichen.

00:02:35: Dafür war die Infrastruktur damals aber gar nicht freigegeben.

00:02:39: Außerdem waren die Geräte wegen zahlreicher funktionaler Einschränkungen nur begrenzt nutzbar.

00:02:45: Kalender, Telefonverzeichnisse und Bildübertragungen waren nicht verfügbar.

00:02:50: Dienstliche E-Mails ließen sich nicht abrufen.

00:02:53: Ein hoher Stromverbrauch verkürzte die Akkulaufzeit stark.

00:02:56: Die Smartphones wurden durch die Mitarbeiter kaum genutzt und bis zu einem Jahr bis zu einem Jahr überwiegend ausgetauscht.

00:03:03: Der Rechnungshof bemängelt, dass es keine umfassende und kritische Bedarfsermittlung gegeben habe.

00:03:09: Die deutsche EID-Karte steht in der Kritik, da sie möglicherweise für Geldwäsche missbraucht werden kann.

00:03:15: Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung prüfen viele Einwohnermeldeämter die Identität der Antragsteller unzureichend.

00:03:23: Vielenämtern fehlen teure Prüfgeräte für ausländische Ausweise, auch biometrische Abgleiche oder die Überprüfung gestohlener Dokumente gehören nicht zum Standardverfahren.

00:03:33: Kriminelle könnten mit gefälschten oder gestohlenen Dokumenten EID-Karten unter falscher Identität beantragen und damit Bankkonten eröffnen.

00:03:43: Die thirty-seven Euro teuren Karten sind für den Online-Einsatz konzipiert und können leicht weitergegeben werden, da sie keine biometrischen Daten enthalten.

00:03:53: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

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