Kurz informiert 09.12.2025 – spät

Shownotes

Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald:

  1. Lieferkettengesetz https://heise.de/-11107721
  2. Nvidia & China https://heise.de/-11107667
  3. Doctolib & KI https://heise.de/-11108133
  4. EU & Google-KI https://heise.de/-11107967
  5. IT-Freelancer https://heise.de/-11108309

Redaktion: Gregor Schollmeyer

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Kurz informiert bei Heise Online

00:00:04: mit der synthetischen

00:00:05: Stimme von Isabel Grünewald.

00:00:08: Am Dienstag, den neunten Dezember, twenty-fünfundzwanzig mit der Nachmittagsausgabe.

00:00:14: Noch bevor es angewendet wird, will die Europäische Union ihr Lieferkettengesetz zum Schutz von Menschenrechten abschwächen.

00:00:21: Die Vorgaben sollen künftig nur noch für Unternehmen mit mehr als fünftausend Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von mindestens eins Komma fünf Milliarden Euro gelten.

00:00:31: Firmen, die gegen die Regeln verstoßen, unterliegen keiner zivilrechtlichen Haftung mehr auf EU-Ebene.

00:00:37: Das Gesetz sollte ursprünglich Menschenrechte weltweit stärken und Unternehmen zur Rechenschaft ziehen, wenn sie von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit profitieren.

00:00:46: Die Entscheidung folgt auf einen heftigen politischen Schlagabtausch zwischen konservativen und linken Kräften im EU-Parlament.

00:00:53: Wirtschaftsverbände hatten zuvor den bürokratischen Aufwand bei der Überprüfung komplexer Lieferketten kritisiert.

00:01:00: Bundeskanzler Friedrich Merz hatte eine komplette Abschaffung der Richtlinie gefordert.

00:01:06: NVIDIA darf bald KI-Beschleuniger vom Typ H-二hundert in die Volksrepublik China liefern, allerdings nur an bestimmte von der US-Regierung ausgewählte Abnehmer, das kündigte US-Präsident Donald Trump an.

00:01:20: NVIDIA muss twenty-fünf Prozent des Umsatzes als Strafsteuer in die US-Staatskasse einzahlen.

00:01:27: Die leistungsstärkeren Chips der Blackwell-Reihe bleiben weiterhin für den chinesischen Markt gesperrt.

00:01:33: Ähnliche Regelungen könnten auch für Intel, AMD und andere Unternehmen aus den Vereinigten Staaten gelten.

00:01:39: Warum eine Umsatzbeteiligung der Regierung bisherige Sicherheitsbedenken ausräumt, bleibt unklar.

00:01:46: Der Online-Terminservice Doktolib will seine KI-Systeme künftig in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz DFKI weiterentwickeln.

00:01:58: Ziel ist die Verbesserung von Methoden zur sicheren und datenschutzkonformen Verarbeitung medizinischer Informationen.

00:02:05: Das DFKI will mehrsprachige Datensätze bereitstellen, um Modelle zur Pseudonymisierung von Patientendaten zu evaluieren.

00:02:13: Datenschützer bemängeln die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten durch Doktolib seit langem als zu umfangreich und nicht transparent genug.

00:02:23: Die EU-Kommission hat ein formelles Verfahren gegen Google eingeleitet.

00:02:27: Es geht um die Nutzung von Inhalten, die Verlage und Webseitenbetreiber erstellen.

00:02:31: Dadurch fehlen den Inhalteerstellern die Klicks auf ihre Webseiten und damit verbundene Werbeeinnahmen.

00:02:37: Auch bei YouTube-Videos nutzt Google die Inhalte für eigene KI-Dienste und zum Training der KI-Modelle.

00:02:44: Andere KI-Entwickler haben keinen vergleichbaren Zugang zu diesen Daten.

00:02:48: Problematisch sieht die Kommission auch, dass Webseitenbetreiber ihre Inhalte kaum vor der Nutzung durch Google schützen können.

00:02:56: Entweder lassen sie alle Googlecrawler zu oder sie sperren sie aus.

00:03:00: Dann taucht die Webseite nicht mehr in den Suchergebnissen auf.

00:03:03: Es ist bereits das dritte große Verfahren gegen Google in der EU.

00:03:08: Die angespannte Lage am IT-Arbeitsmarkt trifft auch Selbstständige mit voller Wucht.

00:03:13: Im Sektor IT und Software melden dreiundzwanzig Prozent der Freelancer einen spürbaren Rückgang der Nachfrage.

00:03:20: Insgesamt haben dreiundvierzig Prozent aller befragten Selbstständigen derzeit keine gesicherte Auslastung für die kommenden Monate.

00:03:28: Die Hälfte gibt an, dass sich die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert hat.

00:03:33: Besonders dramatisch ist die Situation in der Automobilbranche, wo thirty-two Prozent der Freelancer Auftragsrückgänge verzeichnen.

00:03:43: Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache.

00:03:46: Heise Online erzählt wahre Geschichten von der dunklen Seite des Internets.

00:03:50: Wir präsentieren den Erfolgspodcast Darknet Diaries.

00:03:54: Auf Deutsch übersetzt und möglichst nah am englischen Original.

00:03:58: In den etwa einstündigen Folgen geht es um Botnetze, Hektivismus, Cyberkriminalität und all die Dinge, die in den verborgenen Ecken des Internets lauern.

00:04:08: Ab sofort, Darknet Diaries Deutsch, überall wo es Podcasts gibt.

00:04:13: Diese und weitere aktuelle Nachrichten finden Sie ausführlich auf heise.de.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.